View Full Version : Anno contra andere Aufbauspiele
Hallo liebe Anno(holiker),
seit einiger Zeit habe ich nun auch Anno 1701 auf meinem Rechner installiert, muß aber sagen das ich von der Spieltiefe enttäuscht bin.
Jetzt wollte ich fragen ob dies nur mir so geht oder ob auch andere Leute in der Community es so sehen.
Gerade in diesem Jahr sind ja einige Aufbauspiele erschienen (CivCity Rome, Caesar IV).
Besonders wenn ich Anno 1701 mit Ceasar IV vergleiche komme ich zu einem nüchternen Ergebnis. Anno 1701 beeindruckt zwar durch die etwas bessere Grafik in Bezug auf den Wuselfaktor, aber mit der Zoomfunktion von Ceasar IV kann Anno letztlich doch nicht mithalten. In Caesar IV selbst als Bürger durch seine große Stadt zu laufen ist beeindurckend.
Auch die Hintergrundgeschichte von Anno kann mit Ceasar IV nicht mithalten. Bei Ceasar IV im Kleinformat die Geschichte des römischen Reiches durchzuspielen ist halt doch etwas beeindruckender als auf kleinen Inseln, aber letztlich auch Ansichtssache.
Tja, kann mir jemand vielleicht sagen was ich falsch an Anno sehe? Vielleicht betrachte ich das Spiel mit falschen Augen. Mir geht es jedenfalls so, dass nun wo ich in Anno mal alles gesehen habe, die Motivation bei Null ist.
Grüße an alle und warte auf eure Meinung.
Geht mir genauso, bin sehr enttäuscht von 1701 :sad:
Ok, werde mir dann mal nachher Caesar4 und vielleicht noch CivCity Rome holen gehn, vielleicht kánn ich mich ja damit anfreunden, ansonsten spiel ich weiterhin 1503/Patrizier2/Gilde2. Die Römer läuft bei mir irgendwie nicht und ansonsten kenne ich leider keine (mittelalterlichen) Aufbauspiele, hast noch mehr Tips?
Admiral Drake
08-11-2006, 16:10
Anno1701 ist eben kein reines Aufbauspiel.
Der Kampfpart ist wesentlich interessanter geworden als bei den Vorgängern.
Neben rein militärischen Aktionen gibt es jetzt auch Diplomatie und die sog. Logenaktivitäten, die indirekt Schaden erzeugen.
Außerdem gibt es allerlei Überraschungen, wenn man mit oder gegen verbündete Völker kämpft.
Ich finde, man kann die Spiele nicht wirklich vergleichen.
Ich war anfangs ebenfalls enttäuscht von der Spieltiefe (= Bautiefe) und habe die Kampfteile noch nicht wirklich ausprobiert. aber was man hier so alles liest (z.B. beim Kampf gegen schwere CGs) klingt doch nach ziemlichen Herausforderungen.
Kampfpart, Logenkrams, MP und sowas interessiert mich persönlich überhaupt nicht. Ich will friedlich siedeln und handeln, und das kann man in 1503 unendlich lange, habe dort einige Spiele jeweils weit über hundert Stunden in einer map verbracht.
Geht wohl in 1701 auch wenn man die nervigen comic cg's abschaltet, aber dazu gibts viel zu wenig Produktionsketten, nur 2 Klimazonen, Inseln und Häuser sehn alle mehr oder weniger gleich aus, nix da zum schönbauen, da wirds ganz schnell langweilig.
1701 ist wohl eher das 'anno war' geworden, mal auf die schnelle was hinbauen und dann ab zum kämpfen.....
Aber habe mich mit abgefunden, mal sehn wie Anno4 wird :biggrin:
Don_Camillo
08-11-2006, 16:42
Der Kampfpart ist wesentlich interessanter geworden als bei den Vorgängern.
Neben rein militärischen Aktionen gibt es jetzt auch Diplomatie und die sog. Logenaktivitäten, die indirekt Schaden erzeugen.
Außerdem gibt es allerlei Überraschungen, wenn man mit oder gegen verbündete Völker kämpft.
*zustimm*
Weil ich schon lange sehnsüchtig auf 1701 gewartet hatte, habe ich schon einige Strategieaufbauspiele ausprobiert. Aber so richtig fündig bin ich nicht geworden, Anno ist Anno und bleibt unvergleichbar.
1701 ist wohl eher das 'anno war' geworden, mal auf die schnelle was hinbauen und dann ab zum kämpfen.....
Sehr treffende Aussage
[TEF]Opferlamm
08-11-2006, 17:01
Das mit Caesar4 kann ich bestätigen, da hat teilweise sogar "Pharao" mehr Spieltiefe, und auch ANNO1503 (trotz fehlendem MP und tiiierischer Anfangsschwierigkeiten :nono: ) fordert einen wirtschaftlich länger als ANNO1701. Ich habs doch echt geschafft, nach ca 14 Spielstunden (normaler Level) auf die ganz gemütliche die Unabhängigkeit zu erreichen! Dabei hatte ich mich schon vorher von meinen Mitmenschen verabschiedet für ein paar Wochen :lol: . Und das lediglich durch das Bezahlen von Geld; um die Königin anzulocken, brauchte ich bloß den Leuchtturm und EIN Schloßteil bauen (das Haupthaus), das wars. :sad: Und dann in die Unabhängigkeit ohne großes Rendervideo oder was weiß ich was.
Habe so den Eindruck, das Anno 1701 erstens wirklich das ANNOWar geworden und zweitens das ganze Game um den MP herum geschrieben worden ist. Wenn man sich die Produktionskettenstraffung/Vereinfachnung der Rohstoffbeschaffung, den militärischen Part und die Schnelligkeit des ganzen Games (wenn man schnell sein möchte) anschaut, kann ich mich diesen Eindruckes nicht erwehren. Es ist zwar etwas langsamer als AoE3 :wink: und man muss auch mehr Kultur etc. einbauen, aber die ganzen logistischen Probleme von 1602/1503 (das Wirtshaus, Badehausm, Klimazonen, Aristokraten bei Laune halten), die die Spieltiefe und damit Dauer dieser Titel ausmachten. sind meines Erachtens nach für den MP, damit man auch innerhalb "normaler" Spielzeit gewinnen kann, geopfert worden.
Womit ich nicht sagen will, dass das Game schlecht ist, es enttäuscht bloß nach dem Riesenwerberummel vorher etwas. (Singleplayer).
Der Kampfpart ist wesentlich interessanter geworden als bei den Vorgängern.
Hmm, naja... ich halte ihn von Handling her zum Teil für etwas umständlicher als nötig :sad:
Neben rein militärischen Aktionen gibt es jetzt auch Diplomatie und die sog. Logenaktivitäten, die indirekt Schaden erzeugen.
Ja, ich finde die Erweiterung der Spieleroptionen um die Logenaktivitäten auch begrüßenswert - allerdings bringen die höchstens im Spiel gegen andere Gamer etwas Würze; beim Zocken mit NPCs hingegen leider gar nichts:
Ich habe das NPC-Öko-Frollein ("Hach, die unberührte Natur...") mal in unmittelbarer Abfolge mit sämtlichen destruktiven Logenaktivitäten traktiert - und durfte zusehen, wie die werte Dame sozusagen trotz Feuer, Pest und Cholera fröhlich weiter expandierte...
Um aber auf Bulkys Posting zurückzukommen:
Meiner Meinung nach ist es offensichtlich, daß "Anno " sich mit diesem neuen Sequel einen größeren Fankreis erschließen soll. Das Spielen ist ausgesprochen einfach erlernbar, und auch die spielinternen Zusammenhänge und Funktionsweisen erschließen sich dem Nutzer sehr rasch.
Das ist nicht zwangsweise ein Nachteil, eröffnet es doch auch mal jenen Zockern eine Spieloption, die gegenüber Aufbaustrategien sonst eher skeptisch sind. Ich selbst habe vor einiger Zeit mal mit zwei Zocker-Anfängern eine kleine private LAN-Party veranstaltet und wir versuchten uns an "Rise of Nations". Klar, daß dieses Game mit "Anno "nicht gleichzusetzen ist, doch der springende Punkt ist: Beide Bekannte waren zunächst absolut heillos überfordert: Sie kannten das Spielprinzip nicht, wußten nicht, worauf es bei Aufbaustrategien ankommt und wie sich obligatorische Abläufe möglichst effizient perfektionieren lassen.
Gerade diesen beiden Bekannten habe ich nun Anno 1701 wärmstens empfohlen - eben weil es unbedarften Nutzern sehr komfortabel entgegenkommt :go:
Die andere Seite der Medaille ist dann natürlich, daß diejenigen Gamer, die bereits einen oder gar beide Vorgänger des jetzigen Sequels gespielt haben, nun eine gewisse Spieltiefe und Komplexität vermissen: Alles ist so simpel, das meiste ist leicht zu durchschauen und relativ banal umzusetzen - wo bleibt da die Langzeitmotivation?
Ich selbst möchte die Seichtigkeit des Spiels nicht als Makel brandmarken, weil ich sie wie oben erwähnt ausgesprochen Einsteigerfreundlich finde; doch auch ich wünsche mir - wie viele andere hier - ein Add-On, und ich hoffe, daß dieses dann einen bunten Strauß an Komponenten enthält, die dem Spiel deutlich mehr Tiefe und Komplexität verleihen. :wink:
Greez
Nemeph
Anno1503fan
08-11-2006, 21:20
Ich stimme zu das Anno wirklich etwas an, naja, "Bautiefe" verloren hat,
aber dafür ist das Spiel wesentlich lebendiger geworden.
Und gibt es außer Anno noch Spiele in denen man so zwischen Wirtschaft und Krieg wählen kann??
Was wäre denn die Konsequenz von mehr Produktionsketten(Bautiefe) gewesen?
Größere Inselwelt? Geht nicht, denn nicht jeder möchte sich 2GB Ram anschaffen!!
Weniger KIs?? Vielleicht nur 2??
Die Lebendigkeit wäre pfutsch und man könnte ohne Krieg sowieso nicht mehr auskommen und hätte bei der Stufe Aristrokraten (wegen der vielen Produkte) fast keine Gegner mehr...Wär doch auch blöd:scratch:
Ich finde dieser Spagat zwischen Aufbausrategie und reinem Strategiespiel ist noch nie in einem Spiel so gut gelungen, man hat den gesamten Überblick über die Welt und kann doch an den letzten Details arbeiten.
Selbst die großartige Caesar-Reihe hat das nicht geschafft!!
Anno 1701 ist für mich das "stratgischte Aufbaustrategiespiel" das es zurzeit gibt:go:
Danke zunächst für eure Meinungen. Ihr habt mir zumindest in einem Punkt die Augen geöffnet. Ich habe das Spiel wohl bisher immer als eine Art Städteaufbauspiel gesehen, aber und da gebe ich euch Recht, das ist es wohl nicht.
Anno ist, so wie es einige von euch schon schrieben wohl ein strategisches Aufbauspiel in dem halt auch die militärische Komponente vertreten ist. Und gerade was den militärischen Part angeht ist zum Beispiel bei Caesar IV nicht viel los.
Peinlicher Weise muss ich sagen, habe ich solange ich Anno spiele noch nie militärisch operiert, ich habe immer nur aufgebaut. Naja, vielleicht sollte ich dies mal ausprobieren.
Aber nochmal zurückzukommen auf den Aufbauteil. Gestern erst wieder, nachdem ich in Anno mal wieder eine Siedlung mit Aristrokaten füllte, habe ich mich in Caesar IV versucht eine kleine gallische Siedlung zu römischer Blüte zu führen und habe mich eigentlich nur geärgert, wie wenig "zusätzliche" Gebäude man in Anno bauen kann. Da hätte mehr kommen können.
Gruß an alle.
Kamikaze
09-11-2006, 09:08
Ich muss leider auch sagen, das ich etwas von Anno 1701 entteuscht bin!:angry:
Das Spiel weist einzig und alleine eine bessere Grafik auf. Das ist aber auch schon alles!
1503 war da wesentlich interessanter und spannender.
Die Inseln und die Karten sind viel zu klein geraten und die Vorgaben der Orte, wo man Erz, Mamor und so finden kann ist schlicht weg bescheiden.
Das schlimmste sind jedoch die Lemabbaustätten. Wenn sie erschöpft sind, hat man ein häßliches Loch, das zu nichts mehr nütze ist und die ganze Insel verschandelt.
Es gibt auch keinen Unterschied zwischen den Häusern von 1503 und 1701, nur das sie 3d mäßig gestaltet worden sind. Als wenn es in 200 Jahren keinerlei Veränderung im Häuslebau gegeben hätte :nono:
Sorry, aber sieht man mal vom MP und ein paar Bugs ab, ist 1503 wesendlich besser geraten als 1701.
Ich vergebe leider nur 65 von 100 Punkten.
Wer auf eine bessere (und leistungsfressende) Grafik steht und mehr auf Krieg als Städtebau steht, warum nicht?! Ist ist zumindest etwas anders als die alten Anno teile.
Ach ja, bevor das wieder mit der Demo kommt: HAHA! die ist viel zu kurz, um die Schwächen sehen zu können.
--
Opferlamm']Das mit Caesar4 kann ich bestätigen, da hat teilweise sogar "Pharao" mehr Spieltiefe, und auch ANNO1503 (trotz fehlendem MP und tiiierischer Anfangsschwierigkeiten :nono: ) fordert einen wirtschaftlich länger als ANNO1701. Ich habs doch echt geschafft, nach ca 14 Spielstunden (normaler Level) auf die ganz gemütliche die Unabhängigkeit zu erreichen! Dabei hatte ich mich schon vorher von meinen Mitmenschen verabschiedet für ein paar Wochen :lol: . Und das lediglich durch das Bezahlen von Geld; um die Königin anzulocken, brauchte ich bloß den Leuchtturm und EIN Schloßteil bauen (das Haupthaus), das wars. :sad: Und dann in die Unabhängigkeit ohne großes Rendervideo oder was weiß ich was.
Habe so den Eindruck, das Anno 1701 erstens wirklich das ANNOWar geworden und zweitens das ganze Game um den MP herum geschrieben worden ist. Wenn man sich die Produktionskettenstraffung/Vereinfachnung der Rohstoffbeschaffung, den militärischen Part und die Schnelligkeit des ganzen Games (wenn man schnell sein möchte) anschaut, kann ich mich diesen Eindruckes nicht erwehren. Es ist zwar etwas langsamer als AoE3 :wink: und man muss auch mehr Kultur etc. einbauen, aber die ganzen logistischen Probleme von 1602/1503 (das Wirtshaus, Badehausm, Klimazonen, Aristokraten bei Laune halten), die die Spieltiefe und damit Dauer dieser Titel ausmachten. sind meines Erachtens nach für den MP, damit man auch innerhalb "normaler" Spielzeit gewinnen kann, geopfert worden.
Womit ich nicht sagen will, dass das Game schlecht ist, es enttäuscht bloß nach dem Riesenwerberummel vorher etwas. (Singleplayer).
Kann ich nur bestätigen :go:
[TEF]Opferlamm
09-11-2006, 10:21
Ich habe das NPC-Öko-Frollein ("Hach, die unberührte Natur...") mal in unmittelbarer Abfolge mit sämtlichen destruktiven Logenaktivitäten traktiert - und durfte zusehen, wie die werte Dame sozusagen trotz Feuer, Pest und Cholera fröhlich weiter expandierte...
Hab ich schon mal mit dem Bataille gemacht, der hat mich zwar beim Spionieren 2 mal ertappt, und kam dann mit sowas wie "Erklärt euch..." und einer durch die Blume ausgesprochenen Kriegsandrohung (sollte sowas noch mal vorkommen) nebst Auflösung des Handelsabkommens... nur um dann ca 5 min später seine Meinung zu mir wieder stark zu verbessern (von fast neutral auf fast grün) und mir nen Handelsvertrag anzubieten :bash:
Meiner Meinung nach ist es offensichtlich, daß "Anno " sich mit diesem neuen Sequel einen größeren Fankreis erschließen soll. Das Spielen ist ausgesprochen einfach erlernbar, und auch die spielinternen Zusammenhänge und Funktionsweisen erschließen sich dem Nutzer sehr rasch.
Richtig, und zwar einen ganz bestimmten Fankreis: den Nord-Amerikanischen :eek: Die (oder besser der amerikanische Durchschnittsspieler) stehen nicht auf allzu komplexe Abläufe .
Zitat T. Pottkämper, Production Designer bei RD: "Der US-Spieler ist ein bißchen anders gestrickt als der durchschittliche deutsche Spieler. Er legt mehr Wert auf leichten Zugang, den wir mit ANNO ja bieten, und er möchte schnell viel Erfolg haben."PCGames, 11/06, S. 38 (soviel zum Copyright :wink:
Alles klar soweit... :lol:
Opferlamm']Meiner Meinung nach ist es offensichtlich, daß "Anno" sich mit diesem neuen Sequel einen größeren Fankreis erschließen soll. Das Spielen ist ausgesprochen einfach erlernbar, und auch die spielinternen Zusammenhänge und Funktionsweisen erschließen sich dem Nutzer sehr rasch.
Richtig, und zwar einen ganz bestimmten Fankreis: den Nord-Amerikanischen :eek: Die (oder besser der amerikanische Durchschnittsspieler) stehen nicht auf allzu komplexe Abläufe .
Zitat T. Pottkämper, Production Designer bei RD: "Der US-Spieler ist ein bißchen anders gestrickt als der durchschittliche deutsche Spieler. Er legt mehr Wert auf leichten Zugang, den wir mit ANNO ja bieten, und er möchte schnell viel Erfolg haben."PCGames, 11/06, S. 38 (soviel zum Copyright :wink:
Auweia, schöne neue Welt - was soll man dazu noch mehr sagen... :bash:
Danke für das Zitat!!
Greez
Nemeph
RoadRunner
09-11-2006, 10:48
Opferlamm']Hab ich schon mal mit dem Bataille gemacht, der hat mich zwar beim Spionieren 2 mal ertappt, und kam dann mit sowas wie "Erklärt euch..." und einer durch die Blume ausgesprochenen Kriegsandrohung (sollte sowas noch mal vorkommen) nebst Auflösung des Handelsabkommens... nur um dann ca 5 min später seine Meinung zu mir wieder stark zu verbessern (von fast neutral auf fast grün) und mir nen Handelsvertrag anzubieten :bash:
Sowas passiert nur dann, wenn Du Deinen Ruf bei ihm verbessert hast, aber nicht einfach so (es gibt keine automatische Rufverbesserung). Hast Du vielleicht gehandelt, Tribut gezahlt, einen Händlerauftrag erfüllt oder Piraten versenkt?
[TEF]Opferlamm
09-11-2006, 10:55
Sowas passiert nur dann, wenn Du Deinen Ruf bei ihm verbessert hast, aber nicht einfach so (es gibt keine automatische Rufverbesserung). Hast Du vielleicht gehandelt, Tribut gezahlt, einen Händlerauftrag erfüllt oder Piraten versenkt?
Es kann sein, dass meine patroullierenden Kriegsschiffe in der Tat ein Piratenschiff zu Neptun beförderten :eek: hatte dieses Möglichkeit nicht in Betracht gezogen, dachte, es wäre nur von der Interaktion uns beider abhängig!
klaugrub
09-11-2006, 11:26
zu vergleichen bringt doch nichts. wenn hier über Caesar4 geschrieben wird, muss aber auch klar gesagt werden: multiplayermodus is nich!.
wie will ich dann solche spiele miteinander vergleichen wenn nicht die selben vorraussetzungen herrschen.
auch ich spiele, zusammen mit meiner frau, gerne aufbauspiele und wirtschaftssims wie patrizierII, gilde1 und port royal1. würde mir auch von anno1701 noch mehr möglichkeiten wünschen. aber es gibt nun mal nicht alles was man will.
Apell an alle spielehersteller:
programiert mehr von solchen spielen, der absatzmarkt ist gross bei GERADE bei "älteren" spielern!!!!!
Einen Vergleich mit anderen Spielen sehe ich auch als nicht möglich.
Ich habe 1701 genau so erwartet.
Die Diskussionen waren schon lange an dem Punkt angelangt, wie denn ein MP funktionieren soll, wenn man (wie in 1503) allein schon 1-2-3 Stunden braucht, um eine stabile einträgliche Wirtschaft aufzubauen.
:huh: dass da etwas auf der Strecke bleiben musste, das ist klar und jetzt bestätigt.
dass da etwas auf der Strecke bleiben musste, das ist klar und jetzt bestätigt.
Da geb ich Dir durchaus recht, das Problem ist allerdings, das eben für viele genau das auf der Strecke geblieben ist, was den Reiz an Anno für sie ausmachte.
Ich habe CivCity Rom gerne gespielt, aber das waren zuviele Ungereimtheiten drin (Steuerung, Deckung der Bedürfnisse auf engen Raum,...) letztlich hat mich die Steuerung und die katastrophale Truppenbewegung das Spiel in die Schublade legen lassen.
Dann habe ich mich auf Caesar4 gefreut, tolle Grafik, beeindruckender Zoom, stimmig, aber nicht sonderlich langatmig...
Nun muss man aber auch dazu sagen, dass gerade CivCity Rom und Caesar4 besonders denen gefallen (wie mir), denen auch diese Geschichte (Rom) gefällt. Von daher kann man Anno1701 nur sehr schwer damit vergleichen.
Ich liebe Anno, vor allem für seine Lebendigkeit. Ich spiele gerne Singleplayer und bin zufrieden über die Interaktion der CG. Und Seewege, sowie Handel mit fremden Kulturen habe ich in der Romsparte nicht.
Für mich sind das Birnen und Äpfel.
Volker S
09-11-2006, 13:36
Ich muss gestehen, dass ich nicht so der Megaspielefreak bin und es schon sehr sehr lange her ist, dass ich irgendetwas nächtelang durchgezockt habe (seit AoE, Siedler und Konsorten wird ja das Rad nicht mehr neu erfunden - hat aber auch etwas mit der Mutlosigkeit der großen Publisher zu tun).
Mit Anno 1701 habe ich genauso abgeschlossen, wie mit 1602. Die Missionen sind durchgespielt und 2 Endlosgames (leicht, normal) ebenfalls. Der Reiz ist weg. Vom Gameplay her fand ich die Szenarien viel besser (mach erst das und dann das - nebenbei musste man noch seine Siedlung optimieren). Nun - jeder Spieler hat andere Vorstellungen, aber mir haben eben die Szenarien am Besten gefallen. Leider waren diese recht kurz und auch recht einfach - aber es war immer eine andere Thematik -> so etwas gefällt mir.
Enttäuscht von Anno bin ich nicht - es gibt Spiele, die ich noch nicht mal durchgespielt habe. So gesehen war Anno 1701 schon ganz nett - aber auch nicht besser als 1602. Ja gut - die Grafik. Ist für mich eher ein kosmetisches Bonbon. Jedenfalls ist es für mich nicht so wichtig. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich 1602 immer noch ab- und zu hervorkrame - weil mir diese Art von Endlosspielen (mehr Wirtschaft) halt besser gefallen hat. In Wirtschaftssimulation oder Aufbaustrategiespielen sollte der Kriegspart nicht allzu viel Raum einnehmen. Wenn ich das möchte spiele ich C&C Generäle.
-volker-
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