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View Full Version : Vergleich 1503-1701... Was war denn schwerer?


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FryDoom
16-11-2006, 01:57
So, da die meisten Leute der Meinung sind, 1701 sei "zu leicht" oder "nicht komplex genug", wollte ich mal rein interessenshalber fragen, was genau ihr damit meint, denn ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Mal abgesehen davon, dass es mehr Produktionsketten gab, und die Bewohner auch mehr Güter verlangten (wobei ich anmerken möchte, dass sie in 1701 ALLE brauchen, um aufzusteigen, bei 1503 hat man mit Salzmine immer nur 1 von 2 aus Tabakwaren/Gewürze bzw. Lampenöl/Seidenstoffe befrieden müssen...). Die K.I. war in 1503 quasi non-existent, in 1701 gibts sogar eine, über die sich alle (zu Recht) beschweren (Castelli und Konsorten...). Und gecheatet wurde in 1503 auch schon...
Dass die 134847 Waffenproduktionsketten von 1503 zu einer einzigen zusammengefasst wurden, ist in meinen Augen ein Fortschritt, auch wenn dabei einige Ketten entfallen... who cares, ich spiel Anno und möchte Bedarfswaren herstellen, und nicht Bush-mässig aufrüsten.

Aber ich schweife ein wenig ab, eigentlich wollte ich nur wissen, was genau mit "ist so leicht" gemeint ist, da ich es, wie gesagt, nicht genau verstehe...

Danke im Voraus...

mirco75
16-11-2006, 07:20
Also ich finde ANNO 1701 leichter als ANNO 1503. Allein schon der Straßenbau ist viel leichter geworden. Bei 1503 mußte man wirklich jedes Haus an die Straße anknüpfen. Während man bei 1701 nur das Endprodukthaus an die Straße anknüpfen muß was wiederrum eine Verbindung zum nächsten Markthaus/Kontor braucht.

:rolleyes:

AndreOF
16-11-2006, 08:30
Hallo,

ich finde Anno1701 ist am Anfang leichter, man kommt schneller ins Plus und hat ein schnelleres Erfolgserlebnis. Wenn die Einwohner dann auf einer höheren Stufe sind und man gegen die schweren Gegner spielt und versucht, diese (natürlich nur wegen der dringend benötigten Erzmine) platt zu machen, dann finde ich ist Anno1701 schwerer, die KI ist wirklich viel besser und das fordert mich schon. Ich denke immer wieder, jetzt haste ihn dran und dann kommt der plötzlich mit 8 Schiffen und gleichzeitig kommt ein Unwetter und schon bin ich fast platt.

cu
Andre

FryDoom
16-11-2006, 08:42
Dass man am Anfang extrem leicht ins Plus kommt stimmt schon, soweit ich mich erinnere, haben sich aber viele bei 1503 über den gerade als Newbie hohen Schwierigkeitsgrad geärgert.

Ein weiter Punkt, der manchmal bekrittelt wird ist, dass man bei 1701 die Ein- und Verkaufspreise am eigenen Kontor nicht mehr bestimmen kann. Das ist meiner Meinung nach ein Balancing Ding wegen dem freien Händler, da der ja in 1701 sowohl alles kauft (wirklich alles!), als auch bringt. Und nach welchen Parametern würde er dir dein Werkzeug bringen, wenn du nicht seinen Preis bezahlst? Du bist ja schließlich abhängig von ihm, nicht er von dir (ausser er ist nicht fähig, sein blödes Treibgut mit einem seiner eigenen Schiffe zu bergen :biggrin: ...).

Emma2
16-11-2006, 08:49
Was war schwerer? Ich zähle mal ein paar DInge auf, die mir auf Anhieb einfallen:

Inseln waren weniger fruchtbar (für weniger Waren)
Es gabe "halbfruchtbare" Inseln (die man manchmal nehmen musste)
Rohstoffvorkommen mussten per Scout erkundet werden
Häuser mussten am Eingang an die Straße angebunden sein
Freie Händler haben nicht alles gekauft und verkauft (Werkzeug zu bekommen war sauschwer)
"Tiefe" Rohstoffvorkommen waren nicht automatisch "unerschöpflich"
Einnahmen durch Marktstände waren stimmungsabhängig (nicht einfach "Steuern hoch")
Schiffe wurden nicht automatisch repariert (und Reparatur kostete Rohstoffe)
Felder konnten (nein: mussten) selbst bepflanzt werden

Das war's erstmal; sicher fällt mir oder Euch aber noch mehr ein...

joehler
16-11-2006, 09:12
Ich würde das gerne kommentieren:

Inseln waren weniger fruchtbar (für weniger Waren)
Das könnte man gerne in 1701 im hohen Schwierigkeitsgrad wieder einführen
Es gabe "halbfruchtbare" Inseln (die man manchmal nehmen musste)
Auch das könnte man gerne in 1701 im hohen Schwierigkeitsgrad wieder einführen
Rohstoffvorkommen mussten per Scout erkundet werden
Das hatte mich in 1503 genervt, weil der Scout auch nach dem Patch öfters hängenblieb. Wenn es funktioniert, könnte man auch dies gerne wieder in 1701 einführen.
Häuser mussten am Eingang an die Straße angebunden sein
Finde ich in 1701 besser realisiert. Jedesmal ausrichten in 1503 nervte nur.
Freie Händler haben nicht alles gekauft und verkauft (Werkzeug zu bekommen war sauschwer)
Finde ich in 1701 besser als in 1503. Da ja der Händler in 1701 ja nicht alles komplett an Masse kauft.
"Tiefe" Rohstoffvorkommen waren nicht automatisch "unerschöpflich"
Könnte man in 1701 wieder einführen, aber so stört es mich auch nicht.
Einnahmen durch Marktstände waren stimmungsabhängig (nicht einfach "Steuern hoch")
Das Steuersystem finde ich besser. Allerdings wäre mir ein Mix von beiden am liebsten.
Schiffe wurden nicht automatisch repariert (und Reparatur kostete Rohstoffe)
Die autom. Rep. in 1701 finde ich besser. Allerdings sollte es Holz und Stoffe kosten. Bei Kriegschiffen eventuell auch Kanonen.
Felder konnten (nein: mussten) selbst bepflanzt werden
Finde ich in 1701 besser realisiert. Immer das nachträgliche Bepflanzen in 1503 war am Anfang ja ganz nett aber nervte mit der Zeit auch.

BadBrain
16-11-2006, 09:19
Was war schwerer? Ich zähle mal ein paar DInge auf, die mir auf Anhieb einfallen:

Inseln waren weniger fruchtbar (für weniger Waren)
Es gabe "halbfruchtbare" Inseln (die man manchmal nehmen musste)
Rohstoffvorkommen mussten per Scout erkundet werden
Häuser mussten am Eingang an die Straße angebunden sein
Freie Händler haben nicht alles gekauft und verkauft (Werkzeug zu bekommen war sauschwer)
"Tiefe" Rohstoffvorkommen waren nicht automatisch "unerschöpflich"
Einnahmen durch Marktstände waren stimmungsabhängig (nicht einfach "Steuern hoch")
Schiffe wurden nicht automatisch repariert (und Reparatur kostete Rohstoffe)
Felder konnten (nein: mussten) selbst bepflanzt werden

Das war's erstmal; sicher fällt mir oder Euch aber noch mehr ein...

Mir fällt noch das ein:

Handelsrouten zu erstellen und zu optimieren, war eine süssiphusarbeit
Pflasterstrassen kosteten Ziegel un der Geschwindigkeitsvorteil war zu vernachlässigen
Marthäuser mussten im Einzugsbereich eines anderen liegen, nicht nur die Bereiche mussten sich schneiden.

Fredvienna
16-11-2006, 09:28
zum 1503 kann ich keinen wirklichen vergleich abgeben da ich es fast nicht gespielt habe aber dafür spiele ich bis heute auch noch nebenbei 1602.

1701 ist imho eine leicht abgespeckte version von 1602 nur mit besserer graphik. die produktionsketten wurden verändert bzw. gibts für ein endprodukt nur mehr eine herstellungsmethode (ausser alkohol).
die kriegsführung ist bei 1701 verbessert /ausgebaut worden aber für mich eher zweitrangig da ich ein eindlosspieler und schönbauer bin.

fazit: 1701 ist der logische nachfolger von 1602. mehr graphik, leicht veränderte produktionsketten.

joehler
16-11-2006, 09:32
Handelsrouten zu erstellen und zu optimieren, war eine süssiphusarbeit
War die reinste Frustarbeit und ging erst nach dem Patch richtig.
Pflasterstrassen kosteten Ziegel un der Geschwindigkeitsvorteil war zu vernachlässigen
Der Geschwindigkeitsvorteil war geplant und wurde aber nicht realisiert. Es war also egal und nervte.

Emma2
16-11-2006, 10:04
Ich würde das gerne kommentieren:
Ich auch :wink:

Inseln waren weniger fruchtbar (für weniger Waren)
Das könnte man gerne in 1701 im hohen Schwierigkeitsgrad wieder einführen
Es gabe "halbfruchtbare" Inseln (die man manchmal nehmen musste)
Auch das könnte man gerne in 1701 im hohen Schwierigkeitsgrad wieder einführen
Rohstoffvorkommen mussten per Scout erkundet werden
Das hatte mich in 1503 genervt, weil der Scout auch nach dem Patch öfters hängenblieb. Wenn es funktioniert, könnte man auch dies gerne wieder in 1701 einführen.
Einverstanden; ich finde es ja auch gut, dass es für Neueinsteiger jetzt einfacher ist (1503 war da schon sehr heftig), aber ich vermisse echt den "Alte-Hasen-Modus".

Häuser mussten am Eingang an die Straße angebunden sein
Finde ich in 1701 besser realisiert. Jedesmal ausrichten in 1503 nervte nur.
Ok, das war wohl eher eine künstliche Schwierigkeit und kann wegbleiben.

Freie Händler haben nicht alles gekauft und verkauft (Werkzeug zu bekommen war sauschwer)
Finde ich in 1701 besser als in 1503. Da ja der Händler in 1701 ja nicht alles komplett an Masse kauft.
Fand ich in 1503 besser; insbesondere hatte ich den Eindruck, dass der Preis auch mitentschied über Kauf oder Nichtkauf; und jetzt ist der Preis ja nur automatisch gesetzt...

Einnahmen durch Marktstände waren stimmungsabhängig (nicht einfach "Steuern hoch")
Das Steuersystem finde ich besser. Allerdings wäre mir ein Mix von beiden am liebsten.
D'accord! Habe ich auch schon anderswo geschrieben: Marktstände für den Verkauf der Waren, und diese werden dann besteuert

Schiffe wurden nicht automatisch repariert (und Reparatur kostete Rohstoffe)
Die autom. Rep. in 1701 finde ich besser. Allerdings sollte es Holz und Stoffe kosten. Bei Kriegschiffen eventuell auch Kanonen.
Nochmal d'accord.
--
Handelsrouten zu erstellen und zu optimieren, war eine süssiphusarbeit
Was ja wohl eher ein schlechtes Userinterface als eine "Schwierigkeit" ist :rolleyes:

Pflasterstrassen kosteten Ziegel un der Geschwindigkeitsvorteil war zu vernachlässigen
Geschwindigkeitsauswirkung ist jetzt gut, aber Steine kosten sollte eine Straße ja wohl auf alle Fälle!

Marthäuser mussten im Einzugsbereich eines anderen liegen, nicht nur die Bereiche mussten sich schneiden.
Das ist eine Frage des Spielprinzips, aber aufwendiger war die Expansion damit schon, da hast Du Recht.

BadBrain
16-11-2006, 10:25
Was ja wohl eher ein schlechtes Userinterface als eine "Schwierigkeit" ist :rolleyes:

Naja, daß es einfacher geht sehen wir ja jetzt, und das Gameplay war dadurch schon schwerer, ich weiss noch genau, wie oft ich geflucht habe, wenn ich grad mal wieder am Bojen verschieben war un dann die Meldung kam "Eure Nahrung wird knapp".:bash:


Geschwindigkeitsauswirkung ist jetzt gut, aber Steine kosten sollte eine Straße ja wohl auf alle Fälle!

Ob es das sollte war nicht die Frage, :wink: es macht es schwieriger und komplexer eine schöne Stadt zu bauen und das die Strassen nicht schneller waren machte es schwieriger die benötigte Menge an Bedarfsgütern herzustellen (Time is Money) :angel:

Das ist eine Frage des Spielprinzips, aber aufwendiger war die Expansion damit schon, da hast Du Recht.[/QUOTE]
Danke :cheers:


Ich stimme euch in euren "Kommentaren" zu, aber es ging dem TE darum, WAS mit schwieriger gemeint war und nicht OB man es wieder einbauen sollte.

:peace:

FryDoom
16-11-2006, 10:45
Halbfruchtbare Inseln: deren Existenzerlaubnis hab ich nie verstanden. Dann lieber gleich 0% Fruchtbarkeit, denn allein der Gedanke, bei vollen Betriebskosten nur 50% zu haben, bringt mich einem geistigen Suizidversuch näher.

Rohstoffvorkommen mussten per Scout erkundet werden: total nervig und unnütz, seien wir mal ehrlich, wir haben alles erkundet und reloadet, ui Wahnsinn der Scout war ja uber...
Ausserdem gibt es jetzt den Halb-FOW, wenn man ihn denn aktiviert.

Schiffe wurden nicht automatische repariert: mal abgesehen davon, dass die weisse Flagge den God Mode aktiviert hat, macht eine automatische Reparatur nur Arbeit, die ich nur allzu gern automatisieren lasse... es regt sich ja auch keiner auf, dass man die Marktkarren nicht händisch losschicken muss (lol 250 apm ahoi!).

Und dass Pflasterstrassen Ziegeln kosteten war vielleicht realistischer, aber absolut nervig. Bis ich da meine ganze Stadt gepflastert hatte, hatte ich schon zig Steinmetze errichtet, weils soooo zach war... dafür is es jetzt schweineteuer.

AnnoWolf
16-11-2006, 11:02
Rohstoffvorkommen mussten per Scout erkundet werden: total nervig und unnütz, seien wir mal ehrlich, wir haben alles erkundet und reloadet, ui Wahnsinn der Scout war ja uber....
Das seh ich anders.
Nähert sich ein Schiff (im realen Leben) einer Insel, kann der Ausguck frühzeitig erkennen, wie die Landbeschaffenheit dort ist (eher grün, oder eher braun). Was er aber nicht erkennen kann, ist, ob die Berge, die er sieht, auch Rohstoffe beheimaten. Das kann einzig und allein durch die Erkundung (d.h. hingehen und nachsehen) rausgefunden werden.


Und dass Pflasterstrassen Ziegeln kosteten war vielleicht realistischer, aber absolut nervig. Bis ich da meine ganze Stadt gepflastert hatte, hatte ich schon zig Steinmetze errichtet, weils soooo zach war... dafür is es jetzt schweineteuer.
Auch das seh ich anders.
Wenn ich z.B. meine Garagen-Einfahrt pflastern will, brauche ich dazu Steine. Ohne die geht's nun mal nicht. Und wenn ich keine Steine kaufen will, sondern selber herstellen kann, dauert das eben, bis ich die benötigte Menge habe.

Beides -Scout und Steine für Strassen- war in 1503 schwerer, aber eben -meiner Meinung nach- auch realistischer.

joehler
16-11-2006, 11:05
...

Beides -Scout und Steine für Strassen- war in 1503 schwerer, aber eben -meiner Meinung nach- auch realistischer.
Finde ich ebenso, weil dies das Anno Feeling anhob :go:

ollonois
16-11-2006, 11:07
Also was mir noch aufgefallen ist, abgesehen davon, dass der Aufbau viel schneller geht ist, dass man praktisch kaum scheitern kann.

Im ersten Spiel habe ich verpennt den Arzt zu bauen. Da wütete in meiner ganzen Siedlung die Pest. Und ein Arzt richtet da ja wenig aus. Selbst mit zweien dauert es eine geraume Weile. Wie dem auch sei die Pest wütete da eine halbe Ewigkeit aber die Einwohnerzahl sank kaum merklich ab. Ich meine mich erinnern zu können, dass einen früher die Leute scharenweise verreckt sind.
Auch wenn bestimmte Güter knapp werden hat das keinen merklichen Einfluss auf die Bevölkerungszahl. Im MP hat mir mal einer meine Nahrungs und Alkoholproduktion mit einem Demagogen lahmgelegt. Die Leute haben zwar stark revoltiert aber mehr auch nicht. In früheren Teilen wurde da empfindlicher Reagiert.
Das ganze ist ja umso schlimmer, da man jetzt im MP garnichts davon hat langjähriger Anno-Spieler zu sein. Dadurch, dass alles so einfach ist, kommt man kaum schneller voran als der Einsteiger.

Nemeph
16-11-2006, 11:08
Das seh ich anders [...] Beides -Scout und Steine für Strassen- war in 1503 schwerer, aber eben -meiner Meinung nach- auch realistischer.

Dito :go:

Es mag zwar etwas zäher gewirkt und die Spieldramaturgie merklich verlangsamt haben, indem es mehr Zeit in Anspruch nahm, Inseln zu erforschen und befestigte Straßen verlegen zu können - doch ist denn die aktuelle Megaflott-superschnell-ratzfatz-zum-Erfolg-komm-Variante sooo viel besser?

:wink:


Greez
Nemeph

FryDoom
16-11-2006, 11:09
Dann macht es euch auch sicher nichts, wenn bald Pionierhäuser (so wie jedes Gebäude sowohl in Anno als auch real) Gold kostet, ein Gebäude nach Feuer aus 24 Kanonen dem Erdboden gleichgemacht ist, die Pest eure ganze Siedlung auslöscht und Walgründe und Bergvorkommen NICHT mehr unendlich sind? Wegen dem Realismus halt...

Und wegen dem ratz-fatz-Erfolg: wenn in 1503 die Pflasterstrassen rein optischen Nutzen haben, weil man es verabsäumt hat, ihnen Speedbonus zu geben, dann ist es für mich schon ärgerlich, dass ich mein Auge nicht nach 5 Minuten Arbeit erfreuen kann, sondern immer wieder auf Steine warten muss...

ollonois
16-11-2006, 11:14
Dito :go:

Es mag zwar etwas zäher gewirkt und die Spieldramaturgie merklich verlangsamt haben, indem es mehr Zeit in Anspruch nahm, Inseln zu erforschen und befestigte Straßen verlegen zu können - doch ist denn die aktuelle Megaflott-superschnell-ratzfatz-zum-Erfolg-komm-Variante sooo viel besser?
Greez
Nemeph

Also es ist ja nichtmal so, wie hier erwähnt, dass beim Vorbeifahren an der Insel alles erkundet wird. Im MP tue ich doch gut daran gleich die Karte zu kaufen und ein hübsches Plätzchen direkt anzusteuern.

AnnoWolf
16-11-2006, 11:15
Dann macht es euch auch sicher nichts, wenn bald Pionierhäuser (so wie jedes Gebäude sowohl in Anno als auch real) Gold kostet, ein Gebäude nach Feuer aus 24 Kanonen dem Erdboden gleichgemacht ist, die Pest eure ganze Siedlung auslöscht und Walgründe und Bergvorkommen NICHT mehr unendlich sind? Wegen dem Realismus halt...

Ehrliche Antwort: Nein, würde es nicht machen.
Das würde das Spiel zwar schwerer machen, aber -wie Du selber ja sagst- wäre es realistischer.
Ich persönlich würde sowas -von mir aus auch optional ab-/anschaltbar- doch sehr begrüssen, denn sich einfach irgendwo anzusiedeln und bauen, was das Zeug hält, ohne darüber nachdenken zu müssen, was alles so passieren kann (Feuer, Pest, etc.) finde ich zu wenig.

Emma2
16-11-2006, 11:18
Dann macht es euch auch sicher nichts, wenn bald Pionierhäuser (so wie jedes Gebäude sowohl in Anno als auch real) Gold kostet
Sehe ich nicht so: Pionierhäuser werden einfach aus den vorhandenen Materialien gebaut.

ein Gebäude nach Feuer aus 24 Kanonen dem Erdboden gleichgemacht ist, die Pest eure ganze Siedlung auslöscht und Walgründe und Bergvorkommen NICHT mehr unendlich sind? Wegen dem Realismus halt...
Korrekt! Mir würde das gefallen :hello:

Umgekehrt könnte ich sonst ja sagen: ach, Pflasterstraßen kosten nur Geld aber keine Steine; dann schaffen wir doch gleich alle Rohstoffe ab :rofl: Wir bauen eine Stoffefabrik, deren Betrieb Geld kostet, und dafür bekommen wir dann Steuereinnahmen (natürlich höher als die Betriebskosten) - damit wird dann alles einfacher...