Sverrir
10-11-2004, 11:46
Vorweg möchte ich betonen, dies ist keine Meckerei, sondern soll ans "Anregeung" gesehen werden.
Mich nerven im Laufe des Spiel so einige Dinge und wie ich so lesen, geht es einigen/vielen von euch ähnlich. In der Hoffnung einiges davon in einem Patch oder Addon oder aber irgendwann in einem KoH2 ;) verändert zu sehen, liste ich mal einige Nervfaktoren auf.
Kreuzzugaufrufe
Meißt erfolgen die zum falschen Zeitpunkt. Mir ist es wiederholt vorgekommen, dass der Pabst einem meiner Ritter unmittelbar vor oder nach einer Schlacht/Belagerung wollte. Ich bin sogar der Meinung, er wollte einem einen Ritter WÄHREND einer Belagerung, aber ich mag mich irren, das kann direkt danach gewesen sein. Soetwas nervt einfach nur.
Besser wäre es, wenn man nach einer Kreuzzugzusage a) die Templer etc. selber bezahlen und anheuern müsste und b) eine zeitliche Frist hat, dies selber zu tun.
Blöd ist auch, dass man nicht prüfen kann, welchen Ritter der Kerl haben will. Ich kenne meine Ritter nicht immer "auswendig".
Ich möchte meinen Ritter selber vorschlagen können oder wenigstens prüfen können, welchen Ritter ich wegsende.
Schlecht ist ferner, daß durch die Kreuzzüge die oft sowieso schwache KI weiter geschwächt wird, weil deren Ritter dann verloren sind.
Könnten für die KI nicht vielleicht einfach zusätzliche Ritter entstehen? Das wäre dann zwar nicht fair, aber so wie es jetzt ist, ist es IMHO ein Nachteil für die KI.
Kreuzzüge führen genau betrachtet zur Zersplitterung Europas.
Steuerung
Manches ist viiiel zu kompliziert, die Steuerung sollte stark gestrafft werden. Das gilt für das Interface wie für das Handling. Beispiel "Neues Spiel starten": Statt einem Menüpunkt "neues Eroberungsspiel" anzuklicken und zu bestätigen muss man "Spiel beenden" -> "ja" -> "weiter" -> Liste ansehen (ob ich will oder nicht) und "verlassen" -> "Eroberung Europas" durchklicken. Warum einfach, wenns auch umständlich geht? ;)
Ein paar Beispiele zu F10: Warum kann ich im F10-Schirm Gebäudebildschirm keine Stadtausbauten steuern, obwohl es dort doch um die Stadtausbauten geht? Warum kann ich meine eigenen Beziehungen nicht wie die anderer Nationen auf einen Blick in einer Übersicht sehen? Warum kann ich die Gerüchte über mein Reich nirgends lesen? Warum muss ich die Europakarte scrollen um an bestimmte Infos zu gelangen, warum ist die nicht einfach genau einen Bildschirm groß? Warum klappt in der Beziehungsübersicht jedesmal die Provinzanzeige auf, wenn ich die Beziehungen meines Königreiches sehen will? Warum wird nicht mit "Rechtsklick", "Linksklick" Etliches vereinfacht? Warum werden die einzelnen F10-Bildschirme in ihrer Funktionalität unterschiedlich gehandhabt? ...
Technische Umsetzung der Meldungen. (siehe auch unten) Die "Pergamentrollen" müßten sich verkleinern lassen, derzeit ist es nervig, die ziemlich großen Meldungen umherzuschieben, um seine Entscheidung anhand der Übersichten fällen zu können.
Minimap nervt: entweder ist der Ausschnitt zu klein, oder man sieht die Einheiten nicht
Zoomstufe (je 1 + und - ) fehlt für die Übersichtkarte.
und so weiter
Meldungen im Spiel
Oft kommen die zum falschen Zeitpunkt. Während man gerade eine andere Meldung liest oder einen Ritter zuweisen will sollten keine neuen Meldungen erscheinen können.
Einige der popup- oder anklickbaren Meldungen erscheinen überflüssig andere vermißt man. Die Meldung für einen Sieg ist zum Beispiel sinnlos, weil man nicht zum Ort des Sieges springen kann (zeigen).
Ein Filter für den Newsticker unten fehlt.
Die Texte oder deren Anwendung gehören teilweise überarbeitet. Es sollte zum Beispiel nicht vorkommen, daß mein Heiratsgesuch abgelehnt wird, weil mein Reich "nicht auf eigenen Füßen stehen kann", wenn ich die Liste der mächtigsten Königreiche mit Abstand anführe. ;)
KI-Schwäche
Zu viele KI-Reiche führen zu häufig mit allen möglichen Gegnern Kriege. Das führt zu rasanten Änderungen in ganz Europa innerhalb einer einzigen "Generation" (Lebensspanne eines Königs). Die eigene Stärke/Schwäche sollte in die Kriegserklärungen mehr einfließen.
Organisiertes Vorgehen ist zu selten. Ich hatte nur einmal den Fall, dass ich ins Schwitzen gekommen bin, weil 4 Armeen gleichzeitig in eine Provinz eingefallen sind.
Verteidigung sollte einen höheren Stellenwert erhalten. Man kann mächtige Reiche ganz schnell stürzen, weil weder die Ausbauten vorhanden sind, noch ausreichend Schutz in den Städten. Die Armeen sind irgendwo weit weg im Einsatz und die Städte bleiben ungeschützt. (Anmerkung: Armeen einer Nation die plündern oder belagern/kämpfen sollten nicht aufgelöst werden, sondern in Sympatisanten umgewandelt werden, wenn die Nation keine Provinz mehr hat.)
Balance/Schwierigkeitsgrade
Nicht wirklich nervig aber es gehört auch geändert. Ich finde, die Balance der Spielressourcen (Kreuze, Gold, Bücher, Bevölkerung) muss überarbeitet werden. Das ist sicher schwierig, weil sich im Laufe des Spiels der Schwerpunkt ändert: Während man zu Beginn genau überlegen "muss" welche Verbesserung man baut, ist es später fast egal und man hat mit Kriegen und der Wahl zu tun. Vielleicht ist das deshalb ja ganau so gewollt, wies ist, aber ich find dennoch, das man das vorsichtig ändern muss.
Ich hab den Eindruck, so ganz durchdacht haben die Entwickler das nicht, denn in jedem Schwierigkeitsgrad ist es ähnlich. Mal startet man mit mindestens einer ganz brauchbar ausgebauten Provinz, mal steht nur unnützes Zeug dort, oder auch gar nichts. Mal sind die Provinzen produktiv (Nahrung, Werkzeuge, Bücher und Kreuze) UND haben Ressourcen, mal fehlen sowohl Produktivität als auch Ressourcen - wohlgemerkt im selben Schwierigkeitsgrad und gleichen Startnationen/Zeitaltern.
Gold hab ich immer (außer ganz am Anfang) viel, dazu gibts ja einen eigenen Beitrag.
Kreuze sind nach dem Heben der Machtposition auf 5 auch meißt genügend vorrätig, um die Machtposition wieder zu heben oder um in Städte gleich die Befehlsgewalt zu übernehmen. Ich glaube, Kreuze sollten für mehr Dinge nötig sein.
Bücher sind anfangs oft Mangelware, später, wenn das Reich riesig ist, auch kein Problem mehr. Gefällt mir wie es ist, aber schon ganz gut.
Bevölkerung hab ich anfangs nie genug um die erste Armee aufzustellen, aber wenn die steht, gibt es nie (okay, gaaanz selten) Mangel an wehrfähigen Bürgern. Vielleicht solte es nötig sein, bestimmte Stadtausbauten zu haben, damit Städte weiter wachsen können? Dann hätte man kein Endlosreservat an Bürgern für Armeen und gleichzeitig weniger Geld (weniger Bürger, die Steuern zahlen. Das ist doch so, oder?). Naja, vielleicht spiele ich das Spiel falsch und meine Armeen haben so wenig Verluste, dass ich zu selten Bürge benötige um die aufzufüllen. (Ich führe die Kämpfe selten selber).
Vielleicht fällt auf, daß Plünderungen keine Liste bekommen haben. Das liegt daran, daß ich die ganz in Ordnung finde. Aber Sie könnten a) mehr Auswirkungen haben (zb. längere Dauer des Wiederaufbaus) und b) wäre es nicht verkehrt (begrenzt) mit den berühmten(!) Rebellen verhandeln zu können -> dh. Verhandlungen/Forderung über Selbstständigkeit der betroffenen Provinz oder Anschluß an ein anderes Königreich. Manchmal fänd ich das nett.
Mich nerven im Laufe des Spiel so einige Dinge und wie ich so lesen, geht es einigen/vielen von euch ähnlich. In der Hoffnung einiges davon in einem Patch oder Addon oder aber irgendwann in einem KoH2 ;) verändert zu sehen, liste ich mal einige Nervfaktoren auf.
Kreuzzugaufrufe
Meißt erfolgen die zum falschen Zeitpunkt. Mir ist es wiederholt vorgekommen, dass der Pabst einem meiner Ritter unmittelbar vor oder nach einer Schlacht/Belagerung wollte. Ich bin sogar der Meinung, er wollte einem einen Ritter WÄHREND einer Belagerung, aber ich mag mich irren, das kann direkt danach gewesen sein. Soetwas nervt einfach nur.
Besser wäre es, wenn man nach einer Kreuzzugzusage a) die Templer etc. selber bezahlen und anheuern müsste und b) eine zeitliche Frist hat, dies selber zu tun.
Blöd ist auch, dass man nicht prüfen kann, welchen Ritter der Kerl haben will. Ich kenne meine Ritter nicht immer "auswendig".
Ich möchte meinen Ritter selber vorschlagen können oder wenigstens prüfen können, welchen Ritter ich wegsende.
Schlecht ist ferner, daß durch die Kreuzzüge die oft sowieso schwache KI weiter geschwächt wird, weil deren Ritter dann verloren sind.
Könnten für die KI nicht vielleicht einfach zusätzliche Ritter entstehen? Das wäre dann zwar nicht fair, aber so wie es jetzt ist, ist es IMHO ein Nachteil für die KI.
Kreuzzüge führen genau betrachtet zur Zersplitterung Europas.
Steuerung
Manches ist viiiel zu kompliziert, die Steuerung sollte stark gestrafft werden. Das gilt für das Interface wie für das Handling. Beispiel "Neues Spiel starten": Statt einem Menüpunkt "neues Eroberungsspiel" anzuklicken und zu bestätigen muss man "Spiel beenden" -> "ja" -> "weiter" -> Liste ansehen (ob ich will oder nicht) und "verlassen" -> "Eroberung Europas" durchklicken. Warum einfach, wenns auch umständlich geht? ;)
Ein paar Beispiele zu F10: Warum kann ich im F10-Schirm Gebäudebildschirm keine Stadtausbauten steuern, obwohl es dort doch um die Stadtausbauten geht? Warum kann ich meine eigenen Beziehungen nicht wie die anderer Nationen auf einen Blick in einer Übersicht sehen? Warum kann ich die Gerüchte über mein Reich nirgends lesen? Warum muss ich die Europakarte scrollen um an bestimmte Infos zu gelangen, warum ist die nicht einfach genau einen Bildschirm groß? Warum klappt in der Beziehungsübersicht jedesmal die Provinzanzeige auf, wenn ich die Beziehungen meines Königreiches sehen will? Warum wird nicht mit "Rechtsklick", "Linksklick" Etliches vereinfacht? Warum werden die einzelnen F10-Bildschirme in ihrer Funktionalität unterschiedlich gehandhabt? ...
Technische Umsetzung der Meldungen. (siehe auch unten) Die "Pergamentrollen" müßten sich verkleinern lassen, derzeit ist es nervig, die ziemlich großen Meldungen umherzuschieben, um seine Entscheidung anhand der Übersichten fällen zu können.
Minimap nervt: entweder ist der Ausschnitt zu klein, oder man sieht die Einheiten nicht
Zoomstufe (je 1 + und - ) fehlt für die Übersichtkarte.
und so weiter
Meldungen im Spiel
Oft kommen die zum falschen Zeitpunkt. Während man gerade eine andere Meldung liest oder einen Ritter zuweisen will sollten keine neuen Meldungen erscheinen können.
Einige der popup- oder anklickbaren Meldungen erscheinen überflüssig andere vermißt man. Die Meldung für einen Sieg ist zum Beispiel sinnlos, weil man nicht zum Ort des Sieges springen kann (zeigen).
Ein Filter für den Newsticker unten fehlt.
Die Texte oder deren Anwendung gehören teilweise überarbeitet. Es sollte zum Beispiel nicht vorkommen, daß mein Heiratsgesuch abgelehnt wird, weil mein Reich "nicht auf eigenen Füßen stehen kann", wenn ich die Liste der mächtigsten Königreiche mit Abstand anführe. ;)
KI-Schwäche
Zu viele KI-Reiche führen zu häufig mit allen möglichen Gegnern Kriege. Das führt zu rasanten Änderungen in ganz Europa innerhalb einer einzigen "Generation" (Lebensspanne eines Königs). Die eigene Stärke/Schwäche sollte in die Kriegserklärungen mehr einfließen.
Organisiertes Vorgehen ist zu selten. Ich hatte nur einmal den Fall, dass ich ins Schwitzen gekommen bin, weil 4 Armeen gleichzeitig in eine Provinz eingefallen sind.
Verteidigung sollte einen höheren Stellenwert erhalten. Man kann mächtige Reiche ganz schnell stürzen, weil weder die Ausbauten vorhanden sind, noch ausreichend Schutz in den Städten. Die Armeen sind irgendwo weit weg im Einsatz und die Städte bleiben ungeschützt. (Anmerkung: Armeen einer Nation die plündern oder belagern/kämpfen sollten nicht aufgelöst werden, sondern in Sympatisanten umgewandelt werden, wenn die Nation keine Provinz mehr hat.)
Balance/Schwierigkeitsgrade
Nicht wirklich nervig aber es gehört auch geändert. Ich finde, die Balance der Spielressourcen (Kreuze, Gold, Bücher, Bevölkerung) muss überarbeitet werden. Das ist sicher schwierig, weil sich im Laufe des Spiels der Schwerpunkt ändert: Während man zu Beginn genau überlegen "muss" welche Verbesserung man baut, ist es später fast egal und man hat mit Kriegen und der Wahl zu tun. Vielleicht ist das deshalb ja ganau so gewollt, wies ist, aber ich find dennoch, das man das vorsichtig ändern muss.
Ich hab den Eindruck, so ganz durchdacht haben die Entwickler das nicht, denn in jedem Schwierigkeitsgrad ist es ähnlich. Mal startet man mit mindestens einer ganz brauchbar ausgebauten Provinz, mal steht nur unnützes Zeug dort, oder auch gar nichts. Mal sind die Provinzen produktiv (Nahrung, Werkzeuge, Bücher und Kreuze) UND haben Ressourcen, mal fehlen sowohl Produktivität als auch Ressourcen - wohlgemerkt im selben Schwierigkeitsgrad und gleichen Startnationen/Zeitaltern.
Gold hab ich immer (außer ganz am Anfang) viel, dazu gibts ja einen eigenen Beitrag.
Kreuze sind nach dem Heben der Machtposition auf 5 auch meißt genügend vorrätig, um die Machtposition wieder zu heben oder um in Städte gleich die Befehlsgewalt zu übernehmen. Ich glaube, Kreuze sollten für mehr Dinge nötig sein.
Bücher sind anfangs oft Mangelware, später, wenn das Reich riesig ist, auch kein Problem mehr. Gefällt mir wie es ist, aber schon ganz gut.
Bevölkerung hab ich anfangs nie genug um die erste Armee aufzustellen, aber wenn die steht, gibt es nie (okay, gaaanz selten) Mangel an wehrfähigen Bürgern. Vielleicht solte es nötig sein, bestimmte Stadtausbauten zu haben, damit Städte weiter wachsen können? Dann hätte man kein Endlosreservat an Bürgern für Armeen und gleichzeitig weniger Geld (weniger Bürger, die Steuern zahlen. Das ist doch so, oder?). Naja, vielleicht spiele ich das Spiel falsch und meine Armeen haben so wenig Verluste, dass ich zu selten Bürge benötige um die aufzufüllen. (Ich führe die Kämpfe selten selber).
Vielleicht fällt auf, daß Plünderungen keine Liste bekommen haben. Das liegt daran, daß ich die ganz in Ordnung finde. Aber Sie könnten a) mehr Auswirkungen haben (zb. längere Dauer des Wiederaufbaus) und b) wäre es nicht verkehrt (begrenzt) mit den berühmten(!) Rebellen verhandeln zu können -> dh. Verhandlungen/Forderung über Selbstständigkeit der betroffenen Provinz oder Anschluß an ein anderes Königreich. Manchmal fänd ich das nett.