View Full Version : Spiel zu einfach?
So habe nun etliche Anno Stunden/Tage hinter mir.
Aufgefallen ist mir seit Tag 1 der Schwierigkeitsgrad der DEUTLICH niedriger ausfällt als in Anno1503. Irgendwie ist diese Zähigkeit weg die über Monate noch fordernd blieb sowie die Frustmomente wenn man einsehen musste das man seine Kolonie zugrunde gerichtet hatte und sie nicht mehr zu retten ist...tja, gewinnen allein macht mir keinen spaß und genau das ist das Problem hier - man kann nicht verlieren, es gibt immer eine Rettung.
Sich Aufgaben zu stellen wie 50.000 Einwoher zu erreichen sind in 1701 einfach langweilig, wenns einmal läuft ist das weitere Ausbauen einfach nur rumklicken und Gebäude in proportionaler Zahl erstellen.
Es ist irgendwie absolut kein Problem mehr eine positive Billanz einzuhalten. Durch die Steuerschraube ist dies viel zu einfach, man stellt die gewünschte Steuer ein und fängt solange Häuser an zu bauen (wartet bis sie voll sind) bis es nicht ins positive geht. Danach erweitert man die Warenherstellung - fertig. Klappt immer. Sollte doch etwas schiefgehn, kurzzeitig Steuern hoch und das Problem ist gelöst.
In Anno 1503 war das ganze heikler, da gab es keine Steuerschraube sondern Marktstände wo die Leute ihr Zeug in unregelmäßigen Abständen kauften. Es war kurzum unmöglich ohne Seitenlangen Tabellen zu wissen wie viele Häuser man nun braucht damit es auch ins positive geht - man musste immer nachbauen und schauen, was öfter mal daneben ging.
Engpässe wurden sofort bestraft, die Waren brachten kein Geld mehr ein und die Billanz ging enorm runter was einen Teufelskreis bedeuten konnte wenn man nicht genug Kohle hatte um Nachzubauen. Da war noch richtiges Wirtschaftsmanagment nötig bzw Handel/Tausch. Anno 1701 geht sogar so weit das man
1701 hat viele Verbesserungen aber leider fehlt dort auch einiges! Irgendwie wurde das Spiel total auf Anfänger getrimmt, für wirkliche Anno fans wird diese Version viel zu einfach sein. Zb erreicht man den Status Bürger ruckzuck ohne große Planung und Schwierigkeit...die Wirtschaft selbst ist primitiver geworden dafür wurde anderer Schnickschnack eingeführt wie Sabotage etc. Meiner Meinung nach kann sowas in einer Wirtschaftssimulation das Managment nicht ersetzen. Die Katastrophen sind lustig, aber irgendwann auch recht lästig wenn man sie öfters gesehen hatte.
das hier ist schlechter in 1701:
-kein manuelles Gebäudedrehen mehr
-Straßenanschluss an Gebäude kann beliebig sein
-Viele Gebäude fehlen, Gerber, Kartoffelfarm, Wirtshaus, Salzmine etc.
-Automatisches anlegen von Feldern und "optimieren" button
-sofortige finanzielle resultate, ergebniss von bauten müssen nicht abgewartet werden
Fazit:
Anno1701 ist viel zu leicht, bestenfalls was für Einsteiger - diese werden sich nach einer Zeit wegen mangelnder Herausforderung langweilen.
1701 hätte ein 1503 werden sollen, mit sinnvollen Verbesserungen wie sie 1701 hat (naturgewalt, verbesserte aufstände usw.), sowie der Entschärfung des zu militärischen Annos 1503. Statt dessen wurden Dinge nun so zugänglich gemacht für die Masse das dieses Spiel schnell langweilt.
Du hast sicher auf leicht gespielt. Geh doch mal auf Stufe schwer. Würde mich wundern, wenn du da nicht einige deiner Aussagen revidierst. Nur so eine kleine Info was dich da erwartet.
- den Gegnern ist es völlig egal was du machst. Die warten nicht auf dich.
- wenn der Gegner eine Insel will, wird er sich diese auch holen wollen
- Er setzt Logenaktivitäten gegen dich ein
- er greift von sich aus an. Du musst ihn nicht einmal reizen.
- usw...
Manuelles Gebäudedrehen ist möglich. benutze Dazu "." und ",". Ein Blick in die Tastaturbelegung zeigt dir das auch.
Alles andere finde ich persönlich besser gelöst, aber dass ist Auffassungssache.
Admiral Drake
31-10-2006, 12:50
Ich denke, ich kann ihn verstehen. Es ging / geht mir als langjährigem Anno 1503 Spieler ähnlich. Das Mikro-Management ist weg. Wo man früher in jeder Ecke aufpassen musste, dass auch alle Öffis, Marktstände etc. gut zu erreichen waren, muss man jetzt nur noch hinbauen und alles wird gut.
Wo man früher über zusätzliche Güter Geld verdienen konnte, muss man jetzt einfach nur den Bedarf decken und an der Steuerschraube drehen usw.
Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit, sozusagen der 1503-Filter auf 1701.
Die andere Hälfte sind all die neuen Funktionen und Features, die man erstmal kennenlernen muss.
Da ich kein Kämpfertyp bin, unterstelle ich mal Singleplayer ohne CG oder nur mit leichten CGs.
Dann ist vieles von Black- Gesagte schon zutreffend. Das Spiel ist - wie Anno 1602 - deutlich einfacher.
Ich wage mal die These, dass Anno1701 vor allem ein Wettkampfspiel ist. Der Reiz liegt im Wettstreit mit anderen (MP) oder den (cheatenden) CGs. Wer das nicht mag, ist sicher etwas enttäuscht, aber es werden bestimmt noch einige Kontests veranstaltet, die nur mit friedlichem Bauen zu tun haben.
die KI kann machen was sie will, sie hindert mich nicht daran mich in windeseile auszubreiten und alles auf einmal und parallel zu erledigen, das einzige limit hierbei sind rohstoffe aber nicht die verwaltung, ich bin einfach nicht ausgelastet denn alles geht wie von allein !!!
Es ist und bleibt immer simpel und überschaubar, fehlt zb ein holzfäller baut man ihn, fehlen häuser baut man sie für 2 holz ..kosten nichtmal geld - überlegt mal, ihr habt geldprobleme und könnt häuser bauen die kein geld kosten aber geld einbringen??? wozu sollte ich dann schauen welche ware ich im überfluss habe und zusehe das ich sie schleunigst verkaufe damit ich häuser bauen kann?
es gibt einfach keine knappheiten und engpässe vor denen man sich in acht nehmen muss. selbst wenn die halbe siedlung abgerissen wird kann man sich wieder ruckzuck aufbauen, das ging in anno 1503 nicht. war einmal ein teil der siedlung weg gings RICHTIG bergab. man musste also aufpassen das invasionen garnicht zu stande kommen - d.h. verteidigung bauen etc und permanent truppenverbände unterhalten.
höhere schwierigkeitsgrade erhöhen zwar den konflikt zwischen parteien aber nicht den aufbau selbst! man hat von anfang an genug geld und ist im späteren spiel nie pleite, eher das gegenteil, man hat soviel das man eine siedlung nach der anderen aus dem boden zieht.
im direktvergleich zu 1503 sind besonders die ersten 1-2 zivilistionstufen zu primitiv. zb muss ich kein salz mehr liefern oder ein wirtshaus mit alkohol versorgen. diese ganzen betriebe die geld fressen fallen in 1701 komplett weg und man endet mit einem viel zu schnellen voranschreiten. das einzige was noch bleibt sind diese sabotagen zwischen den gegnern...und das ist langweilig. zuviel "die gilde 2" anteil, denn genau das macht man dort primär, gegner sabotieren...
aber genau das ist doch was anno ausmacht, oder nicht? dieses militärische gekloppe juckt doch keinen wirklich.
ich hab gestern mein zweites endlosspiel gestartet, nachdem ich im ersten versuch schnel meine 6k aris zusammen hatte. war wirklich relativ einfach. nur mit den kolonialwaren hatte ihc zunächst probleme. aber nachdem ich mehrere kontore auf einkauf gesetzt hatte, war auch das kein problem mehr.
ich hab mir sogar erlaubt einen extrakontor zum erreichen der medaillie üfr je 200 kolonialwaren einzurichten. :silly:
was mir dabei allerdings nicht gepasst hatte, war meine bauweise. die hauptinsel war total zugebaut, und die zweitinsel war zu klein für ein anständiges schloss.
nach meinem neuanfang gestern, hab ich von anfang an auf hübsche bauweise geachtet. was nciht unbedingt auf die insel gehört, hab ich von anfang an ausgelagert.
naja, ich hab jetzt 2000 bürger, waren haben sich mittlerweile auf einen minimalen überschuss eingependelt, und meine bilanz steht bei +18.
für den nächsten aufstieg brauche ich nun auch endlich mal die ollen pralinen. nur mit der bilanz macht das bauen erstmal noch keinen sinn. und meine stadt will ich erst dann weiter ausbauen.
also wird heut abend erstmal geplant, wie ich weiter mache. wenn man also von anfang an konsequent auf die optik achtet, dann kann das schon eine gewisse herausforderung sein.
womit ich aber übereinstimme, was auch ein gamestarredakteur bemängelte, ist die tatsache, dass man zu einfach auf die stufe bürger kommt. der GS-Redakteur wünscht sich "die anfangsphase überspringen" zu können.
ich denke die schönbauer haben mit 1701 genug zu tun :biggrin:
joedirtty
31-10-2006, 13:05
ja, ja und nochmal ja. ich komme bis zum bürger in ca 50min. alles läuft wie von selbst.
klar greift der gegner von alleine an. ja er besiedelt inseln. sehr gut. :go:
hab die vollversion nicht gekauft, weil ich genau darauf gewartet habe. ich meine auf solche spieler wie black-. die sind bissl wie ich.
mir wird schnell langweilig. ich will lieber am anfang immer wieder verlieren, aber dafür später ein forderndes spiel haben, als ein einsteigerfreundliches.
ich pfeiff auf die AI. ich will spass, ob die AI den hat ist mir egal.
es gibt einfach keine knappheiten und engpässe vor denen man sich in acht nehmen muss. selbst wenn die halbe siedlung abgerissen wird kann man sich wieder ruckzuck aufbauen, das ging in anno 1503 nicht.
Find ich nicht. Erstens hat man immer was zu tun und muss sehr wohl schauen das alles gut läuft. 2. Fallen die Aufstände viel schneller und heftiger aus
als in den Vorgängern, wenn man hier keine Abhilfe schafft brennt schnell alles.
Wenn es Dir zu leicht ist, dann wähle Dir schwere Gegner, kleine Inseln ohne Händler, ohne Königin etc., über mangelnde Variationsmöglichkeiten beim Schwierigkeitsgrad muss man sich wirklich nicht beklagen.
nur wenn man so richtig untergeht machts spaß, ich kanns nicht auf mir sitzen lassen das mich ein PC schlägt ;)
leider ist dieses game dafür viel zu einfach, bleibt mir immer noch mein 1503 und X3 - da ist die aufbauphase viel zäher und langwieriger - und wisst ihr was? sogar 1503 hätte komplexer sein können :)
X3 bekommt ja bald sein letztes update dann gehts richtig rund.
hoffentlich werfen sie ein addon auf den markt was optional zwischen 1503 system und 1701 switchen lässt, oder besser: das game modbar machen :D
@Wolgser:
Aufstände falls sie überhaupt mal entstehen (was fast unmöglich ist bei anno freaks) kann man eindämmen indem man in die andere richtung wirtschaftet. man reisst betriebe und häuser ab und landet wieder in positiver billanz. dann fängt man an schritt für schritt neu zu bauen...ist quasi ein "undo" mode wenn man was falsch macht. dann hat man sogar waren über die man fix verkaufen kann. geht zwar in jedem anno teil aber in 1503 war das richtig übel, man hatte keine zahlen wo man sich aufs goldstück genau orientieren konnte was nun passiert, wie gesagt einkäufe/gold kamen in intervallen und schüben, nicht konstant durch, jetzt kann man jegliche änderung an der wirtschaft im echtzeitmodus oben links ablesen und sich sogar ausrechnen was sein wird.
die ein und verkäufe wurden zudem noch auf den umsatz gerechnet, da stand nix von +xxx und die zahl blieb stehen - sie schwankte ununterbrochen hin und her und man konnte nie genau den grund dafür ausmachen, man ahnte es nur.
ansonsten finde ich 1701 wirklich gut gemacht, die animationen und das flüssige spiel. allerdings hat sich der hersteller mit der anpassung für den amerikanischen markt vertan. stand irgendwo in einem pcgames/gamestar interview das die amis schnelle erfolge wollen....:/
joedirtty
31-10-2006, 13:29
ja, wegen den mod hab ich auch schon angefragt. leider werde ich von den mitarbeitern übersehen :scratch:
1701 zu modden lässt mich voll fantasieren. was man da alles anstellen könnte. was für produktionsketten und andere unanständige dinge. hui!!!! :sick:
Das Spiel ist in der Aufbauphase einfacher, da mulitplayer-optimiert würde ich vermuten. Das heißt, man kann es in etwa wie Warcraft spielen: Gebäude hinklatschen und dann Truppen ausheben und den Gegner überrennen. Man muss dann natürlich schon vorher die genaue Anzahl an Gebäuden wissen, die man braucht.
Mit schweren Ki-Gegnern ist das Spiel aber viel schwieriger als 1503, da du militärisch kaum mit denen mithalten kannst solange du keine Aristokraten hast. Die Einheiten sind extrem teuer und die Bilanz ist bei mir (vor Aristokraten) immer bei +/-500, egal was ich mache (habe jetzt auch schon einige Spiele hinter mir). Also nicht viel Spielraum für Militär.
Probier halt wirklich mal einen schweren Gegner aus. Das ist nicht so einfach ...
ImmortalWisp
31-10-2006, 14:41
Meiner Meinung nach sind ja auch die Medaillien zu leicht zu erreichen. Die Szenarien sind allesamt recht einfach, lediglich für das erste schwere Szenario, wo man umhersegeln muss und Kisten einsammeln muss, habe ich zweifach gestartet, weil ich mir zu spät die Tipps durchgelesen habe wo stand, dass ich mich auch auf meine Siedlung konzentrieren soll ;-). Danach habe ich direkt ein Endlosspiel auf schwer gemacht, Karte und Inseln schön groß eingestellt und Piraten sowie Computergegner ausgestellt. Nach 10 Stunden hatte ich dann auch schon die Goldmedaillien für 100t jeder Kolonialware, Unabhängigkeit, 500.000 Goldmünzen und 10.000 Einwohner (in der Reihenfolge). Das einzige, was ich bis jetzt nicht auf Gold hab, ist die Zeitmedaillie und ich habe keine Ahnung, wieviel Spielzeit ich jetzt noch dafür opfern muss...
Also einiges von dem, was Black als "Schlechter als im Vorgänger" bezeichnet hat, sehe ich anders. Z.B. finde ich das automatische Anlegen von Feldern gar nicht verkehrt. Denn dazu gehört nun wirklich kein Talent, also kann es von mir aus auch der Computer machen. Und den "Optimieren-Button" finde ich auch nicht verkehrt, wenn man mal ne Straße an nem Holzfäller vorbei gebaut hat, muss man nicht erst umständlich das Baumenü öffnen um die 3 Bäume nachzupflanzen, die er nun braucht um wieder auf 100% zu kommen.
Was den sofortigen Effekt der Gebäude auf die Wohnhäuser angeht, so gebe ich teilweise Recht. Es macht die Sache doch sehr einfach, auf der anderen Seite fand ich es in den Vorgängerspiel immer etwas lästig, daß sich die Gebäudebetriebskosten nicht direkt mit ihren "Einnahmen" bzw. dem was sie finanziell bringen, vergleichen ließen. (Ab wievielen nicht versorgten Bürgerhäusern lohnt sich noch ein weiteres Badehaus...). Außerdem hatte ich auch immer wieder das Problem, daß vornehmlich Aris in 1503 neben einem Badehaus (oder einem anderen öffentlichen Gebäude) wohnten, aber der Bedarfsbalken bald auf 0 sank und das Haus zusammenkrachte. Mei, was hat das genervt.
Von "fehlenden Gebäuden" würde ich auch nicht sprechen, denn es sind neue hinzugekommen (Dorfzentrum, Produktionskette Parfum und Pralinen z.B.). Aber ich gebe zu, daß ich das ein oder andere Gebäude auch gesucht hab bis ich gemerkt hab: Oh, das gibt es ja gar nicht mehr.
Ach ja, und nochwas...also sorry, aber wer 8 oder 10 Stunden am Stück spielt, sollte sich nicht wundern, wenn es schnell langweilig, oder "immer das Gleiche" ist. Ich persönlich finde diese 2-Stunden-Meldung sehr gut, denn sie veranlasst mich dann immer dazu, dran zu denken, daß es auch noch andere Dinge zu tun gibt - und mir ist das Spiel auch noch nicht langweilig geworden.
Meiner Meinung nach sind ja auch die Medaillien zu leicht zu erreichen. Die Szenarien sind allesamt recht einfach, lediglich für das erste schwere Szenario, wo man umhersegeln muss und Kisten einsammeln muss, habe ich zweifach gestartet, weil ich mir zu spät die Tipps durchgelesen habe wo stand, dass ich mich auch auf meine Siedlung konzentrieren soll ;-). Danach habe ich direkt ein Endlosspiel auf schwer gemacht, Karte und Inseln schön groß eingestellt und Piraten sowie Computergegner ausgestellt. Nach 10 Stunden hatte ich dann auch schon die Goldmedaillien für 100t jeder Kolonialware, Unabhängigkeit, 500.000 Goldmünzen und 10.000 Einwohner (in der Reihenfolge). Das einzige, was ich bis jetzt nicht auf Gold hab, ist die Zeitmedaillie und ich habe keine Ahnung, wieviel Spielzeit ich jetzt noch dafür opfern muss...
Dann sage ich nur Respekt. Wenn du das alles schon auf Stufe Schwer erreicht hast.
Ich bin gerade mal mit Bronze bei allen durch und arbeite nun an Silber.
Sangreal24
31-10-2006, 22:31
ich muss euch in der hinsicht recht geben das der aufbau der wirtschaft relativ leicht vielleicht sogar zu leicht ist. außerdem sind die leichten und die normalen KI´s lediglich darsteller am rande
aber falls ihr eine größere herausforderung braucht kann ich euch nur drei "süße kleine" schwere Gegener empfehlen
daran probier ich mich gerade und das ist ich sag mal sehr interessant.
mein erster versuch: nach anfänglicher normalen ruhigen Aufbau fangen die an dir den krieg zu erklären du denkst dir nichts schlimmes, da schieben sie dir ein flottenverband nachdem anderen vorbei und zwar in massen (wie soll das nur gehen in der kürze?). Nicht viel später wird ein Kontor eine werft nach der anderen zerstört und du wirst stück für stück von der außenwelt isoliert. Herzlich willkommen im Chaos der kampf ums überleben hat längst begonnen. Und weiter gehts kaum das schlimmste vermieden nehmen sie dir dein hauptversorgerinsel und was machst du?
Nichts denn du hast schon lange nichts mehr
wenn das für dich/euch so einfach ist, bin ich wahrscheinlich trotz langer ehrfahrung mit anno 1602,1503 und 1701 zu blöd für das spiel
ehrlich gesagt finde das die KI das erste mal wirlich eine herausforderung ist (jedenfalls die schweren
joedirtty
31-10-2006, 22:54
na toll. darin besteht die schwirigkeitstufe? die ki cheatet bei leicht wenige kriegsschiffe und bei schwer mehr. wieviel hat die entwickliung nochmal gekostet? :scratch:
s gibt eigentlich so gut wie kein spiel wo nicht auf irgendeiner art und weise gecheatet wird. wass ich pers. doch nett find das die entwickler das auch zugeben, gibt ja welche die sagen da nur ein langezogenes: "Nöööööö, wir doch net!"....
Möchte mich dem Eindruck von Black- anschliessen.
Nach nun einigen Dutzenden Spielstunden macht sich bei mir große Enttäuschung breit. Nicht, dass nicht immer was zu tun, regeln, anzupassen wäre. Doch letztlich läuft alles auf Routine hinaus. Immer die gleichen Händleraufträge, hier mal ein wenig die Produktion ankurbeln, dort mal ein wenig bauen.
Da aber sehr schnell immer genug Geld da ist, ist das alles kein Problem. Keine Talismane da? Macht nichts! Der fliegene Hädler bringt sie in zwei Minuten. Pleite? Kein Problem! Die Königin wird's schon richten.
Die einzige Herausforderung besteht scheinbar immer noch darin, den Goldschmied oder sonst ein spezielles Gebäude zu suchen. Ich weiß nicht mal genau, wieviele Goldschmiede, Parfumfabriken ich wo genau habe. Das alte (Anno-) Lied.
Ansonsten ist das Spiel gut programmiert, läuft stabil. Da kann man nicht meckern. Aber die Enttäuschung bleibt trotzdem.
Gruß
Wolfgang
@WolliSa
hast Du schon alle Schwierigkeitsstufen durch? :beek:
Annomann
01-11-2006, 10:39
Auch wenn ich als ehemaliger und immer noch begeisterter Anno1503-Spieler bislang nur ca. 20 Anno 1701-Stunden hinter mich gebracht habe und auch ein bisserl enttäuscht bin vom fehlenden ´Micromanagement´, so überwiegen für mich dennoch die Vorteile.
Insbesondere eines stimmt mich für die nahe Zukunft zusätzlich positiv:
Die Spielkonzeption bietet aus meiner laienhaften Sicht ausreichend Potential, um auch mit einfachen Mitteln (Balancing / Patches) den ´Profis´ unter uns kurzfristig besser gerecht werden zu können. Ich bin ziemlich sicher, dass wir da nicht enttäuscht werden.
Eines sollten wir hierbei nicht vergessen:
In meinem Bekanntenkreis wurde Anno 1503 sehr schnell in die Ecke gelegt, weil es für den ´normalen´ Spieler einen nur schwer zu bewältigenden Einstieg bot. Dies ist nun weggefallen, was dazu führte, dass in just diesem Bekanntenkreis in den letzten Tagen jeweils bis zu 3 Anno1701-Versionen für die vernetzte Familien-PC-Landschaft gekauft wurde. Und alle sind begeistert!
Annomann
so nun habe ich ein zweites game gestartet, nach knapp 6-8 Stunden waren Aristokraten da.
der kontostand steht bei +1600 und etwa 2600 männchen. alkohol, parfüm, schmuck etc gibt es im überfluss mit nur einem einzigen tiefen bergwerk für edelsteine+gold ??? das ist doch ein witz, das zeug bringt etwa 30x mehr im verkauf als es kostet. die siedlung selbst ist fast wie am anfang, irgendwie musste ich nie wirklich etwas nachbauen oder groß die produktion erhöhen - maximal 2 plantagen dazu und fertig, nur dann gabs wieder überfluss.
mein geld geht nicht weg, im 15 minuten takt kommen mind 10.000 gold in die kasse und ich hab noch nichtmal handelsrouten erstellt um das restliche zeug zu verhökern.
der freie händler kauft ununterbrochen bei mir ein und finanziert mich durch...überfluss abzusetzen ist 0 problem, umso mehr man produziert umso besser ist es - los wird man es garnatiert. selbe beim brunnen vergiften, meine medics schaffen die seuche nicht, bevor sie ein 4x4 großen block gesäubert haben hat sie sich wieder in diesem 4x4 block ausgebreitet. der gegner schafft mit 1/4 medics ein 2x grösseres gebiet.
dann kommen die logenaktivitäten dazu. hier merkt man das die KI cheatet. mein revolutionär stachelt die leute nur bedingt an, sie zünden 2-3 gebäude an und das wars. noch bevor die dinger zu 75% abgebrannt sind kommt der löschzug des gegners. wenns bei mir brennt fackeln die gebäude ab bevor die feuerwehr auch nur ansatzweise loszieht, und wenn sie loszieht kreist sie irgendwie hin und her und kommt nie zum löschen? die blockgröße besteht meist aus 4x4 max 6x4 umgeben von gepflasterten straßen umgeben von 6x feuerwehr was den bereich locker 3x abdeckt wie normal nötig.
also das game ist absolut unausbalanziert, produktionen bringen wirklich 30-40x soviel wie es kostet. überfluss wird sofort aufgekauft. schummelnde KI - zb bauen die sich meist genau zu dem zeitpunkt aus wie ich ob sie nun waren haben oder nicht. aufstiege der bevölkerung sind so leicht zu decken das es kracht, egal was man ankauft es wird geliefert.
wäre meine anlegestelle nicht verbugt und würde funzen wie ein markthaus wäre der gewinn noch viel höher.
schade, das game ist zum kommerz verkommen um es für leute tauglich zu machen die nach der arbeit kein bock mehr haben sich in etwas einzuarbeiten. absolutes gelegenheits spieler spiel - und nicht zu empfehlen für hobbyzocker.
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