View Full Version : Noch nicht über die US Wahl aufgeregt ??
Hä ??
Was iszt denn los ? Alles Repuplikaner hier :silly:
Los Regt euch auf :bday:
Seekuh-9te
07-11-2004, 13:22
Warum denn aufregen, ist doch im Prinzip egal welcher Narr im Zirkus USA jetzt der Direktor ist, oder ? :D
Excalibur
07-11-2004, 14:33
Ja, eigentlich schon...kommt eh immer das selbe bei raus...ob jetzt der Bush oder der Kerry drann gekommen wäre...ändern würde sich wahrscheinlich nicht viel!
Seekuh-9te
07-11-2004, 14:51
Naja, was heißt ändern. Was die Amis bei sich zuhause machen bzw. auf ihren Spielplätzen in der Welt kann uns ja im Prinzip recht egal sein, geht uns erstens nichts an und zweitens würde sich so oder so kein US - Präsident von uns jemals reinreden lassen.
Die Menschheit hat zwar seit der Steinzeit einiges an Erfindungen gemacht, einiges geändert, aber eines ist heute noch genauso wie damals, es gilt immer noch das Recht des Stärkeren und daran wird sich auch nie was ändern.
Also sollen die Amis und alle anderen mal schön machen was ihnen beliebt, solange mich das nicht persönlich betrifft ist es mir egal was sie machen, wenns mich mal selbst betreffen sollte werde ich ihnen dann schon ihre Grenzen aufzeigen. :D
Grim*Fandango
07-11-2004, 15:33
Aufregen nützt nichts. Verstehe auch nicht warum soviele Kerry als neuen Präsidenten sehen wollten. Bush und Kerry sind beide Amis, daher ist es Jacke wie Hose. Ob mir eine unangenehme Sache mittels Bauerngebrüll vermittelt wird oder durch wohlgeformte Sätze zwischen den Zeilen, ist letztlich wurscht, da eh das gleiche bei rauskommt.
Jup, was soll man sich aufregen, sind halt Amis. In Europa hätte selbstvertändlich Kerry haushoch gewonnen, aber gottseidank ist Europa nicht Amerika. :)
Ich fand es sehr nett, was Johannes B. Kerner gesagt hat (hab im Fernsehen einen kurzen Bericht gesehen, wo sie mehrere Prominente (und Pseudo-Prominente) zur Wahl befragt haben und wen sie favorisieren):
"Ich bin für Kerry. Aber das ist mehr so eine Gefühlssache, ich weiß nicht genau warum. Ich traue dem Kerl mehr. Kann natürlich auch daran liegen, daß er noch keine Gelegenheit hatte, mich zu belügen."
Find ich ausgesprochen gut gesagt. :)
Grim*Fandango
07-11-2004, 16:36
Und sehr passend, aber das trifft wohl auf 100% der Politiker im allgemeinen zu :D
Bin sicher das sich im Grunde mit Kerry nicht wirklich viel geändert hätte, ausser vielleicht die allgemeine Tonlage.
HappyAdolf
07-11-2004, 18:02
http://daemlich.net/2897
Kerry hat doch gewonen :p
Webmaster
07-11-2004, 18:11
/persönliche meinung
naja, es macht schon ein unterschied wer präsident der usa ist, die globalisierte welt macht es möglich.
klar haben wir europäer keinen einfluss auf die wahl und deren ausgang, aber es betriff uns mittelbar auch.
deswegen sind argumente, solange es mich persönlich nicht betrifft leider etwas kurzsichtig in meinen augen. klar hat die EU und auch deutschland speziell genügend eigene probleme. dennoch leben wir in einer "vernetzten" welt und die USA ist einer der größten handelspartner der EU.
vielleicht mag es zutreffen, mit mars und venus, aber dennoch leben wir alle auf der erde.
die wiederwahl von bush ist nicht unbedingt ein segen. aber auch die USA können nicht ohne die EU oder china auskommen. unter dem schatten von bush, wächst die EU zusammen, um nicht nur augenhöhe zu erreichen, sondern ein tick besser zu sein. die EU mag nicht der weisheit letzter schluss sein, aber als EU bürger haben wir mehr freiheiten und rechte denn je zuvor.
von der politik und ihren dienern mag man auch halten was man möchte, aber dennoch beeinflussen sie unser tägliches leben. die von der politik verschuldete verdrossenheit badet aber am ende der bürger aus.
was allen modernen demokartien fehlt, ist das mittel der abwahl. auch wäre eine leistungsorientierte bezahlung der politiker auf landes- und bundesebene wünschenswert.
aber das gute an bush ist:
- das er in 4 jahren abtreten muss
- man genau weiss, was uns erwartet (syrien, korea, iran, UN, ...)
- arnie oder hillary danach präsidenten werden können (hoffentlich nicht jeb bush)
- der "globale" terror weiterhin die USA als feindbild haben
- der "untergang der supermacht" USA voranschreitet
- ...
auch wenn mir kerry lieber wäre, aber eine wahl zwischen CSU oder CDU gefällt mir ohnehin nicht
LOL, Arnie als Präsident, das wäre für die USA der Todesstoß... und da sie dort noch viel stärker nach Beliebtheit als nach Programm wählen als hierzulande, hätt er sogar eine richtig gute Chance. Wird aber nix, soviel ich weiß gibt es immer noch die Regel, daß Präsidenten der USA dort geboren sein müssen.
@ HappyAdolf: Die Karte is echt gut :bday:
Webmaster
07-11-2004, 19:10
jupp, das gesetz besteht noch, aber es gibt wohl schon ein änderungsvorschlag
Noch nicht über die US Wahl aufgeregt ?? Was interessiert mich der Präsident eines Entwicklungslandes? (Oder werden in anderen Länder auch Aufpasser an die Wahlen geschickt?)
Excalibur
08-11-2004, 18:11
Was interessiert mich der Präsident eines Entwicklungslandes? (Oder werden in anderen Länder auch Aufpasser an die Wahlen geschickt?)
"eines Entwicklungslandes"... Ja, der spruch ist gut :wacko:
Soviel ich weiß, gibt es kein anderes Land vor den USA, dass Aufpasser zu den Wahlen geschickt hat, aber wie man sieht, vertraut man sich in den USA nicht einmal untereinander. Die denken immer sofort, das die ganze Wahl manipuliert wird.... Schon traurig sowas :nono:
Wie sagt man so schön?...Vertrauen ist gut, kontrolle ist besser... :rolleyes:
Austin Chang
08-11-2004, 20:35
Schlussendlich prallt alles doch wieder zurück... tja, das leben ist so berechenbar. Am besten wäre es wirklich, wenn keiner von ihnen gewinnen würde. Lügen tu'n sie scheinbar alle beide. Aber wenn man wirklich von der Weltkontrolle ausgeht, muss ich sagen, dass wenn es hier zoff geben sollte, Amerika die Nase vorne haben würde.
Betrachten wir es mal so: Amerika hat die meiste macht.
Naja, was heißt ändern. Was die Amis bei sich zuhause machen bzw. auf ihren Spielplätzen in der Welt kann uns ja im Prinzip recht egal sein, geht uns erstens nichts an und zweitens würde sich so oder so kein US - Präsident von uns jemals reinreden lassen.
Die Menschheit hat zwar seit der Steinzeit einiges an Erfindungen gemacht, einiges geändert, aber eines ist heute noch genauso wie damals, es gilt immer noch das Recht des Stärkeren und daran wird sich auch nie was ändern.
Also sollen die Amis und alle anderen mal schön machen was ihnen beliebt, solange mich das nicht persönlich betrifft ist es mir egal was sie machen, wenns mich mal selbst betreffen sollte werde ich ihnen dann schon ihre Grenzen aufzeigen. :D
:silly: ?
geht uns nichts an? aha... ich glaube reperaationszahlungen an den irak oder irgendwelche anderen kaffländern geht dem kleinen deutschland mit einer verschulduung von 1.4 billiarden euros , was fastd er hälfte des gesamtwirtschaftlichen geldes entspricht, schon was an - gerade wenn die amis bzw. die nato nichtmal das recht hat uns sowas aufzuerlegen. immerhin muss man festhalten das sich usa über die bestimmungen der nato , welche viele hinter sich hatten bzgl. gegen einen krieg mit dem irak , einfach hinwegsetzten.
und verdammte ******e geht uns das was die machen sehr viel an , gerade weil die den weltmarkt bestimmen. und wenn ein gewisses land nicht tausende von tonnen an rohöl täglich von den ostländern aufkauft , ginge uns das auch was an. wir werden jetzt schon lange von den usa gesteuert. in 70 jahren sind wir diejenigen die auf knien laufen vor den amerikanern(wir inkl. aller länder die die rohölreserven nicht aufkauften ); wir werden die ölkonzerne anbetteln die preise für die technologien - zukünftig "neuent echnologien" bzgl. kraftstoff. motor.. infrastruckturelle erweiterungen , zu senken. aber in wirklichkeit ist das wie gesagt nichts weiter als strategie. wer naiv genug ist zu glauben das die neuen technologien auf sichw arten lassen , den kann ichs elbst nicht helfen , als nur das flehen sich zu besinnen und mal real zu denken.
geht und nichts an.. kann uns egal sein- pff!
p.s. juhu- denkt monoton- das der neue kulturelle trend.
Seekuh-9te
09-11-2004, 01:07
Und wie möchtest das ändern Erbse ? Mir würde spontan nur ein Weg einfallen wie man die Amis dazu bringen könnte das zu tun was wir wollen, aber ob das der Dir vorschwebende Traum ist ?
Dazu müßte sich erstmal so einiges in Deutschland von Grund auf ändern, hier herrscht nämlich inzwischen die "was interessiert uns Deutschland, wir verschenken an die ganze Welt Stimmung", da wird es Dir auch nicht viel helfen wenn in den USA ein anderer Präsident an die Macht kommt.
Die Amis besitzen nämlich noch was, was man uns oder sagen wir mal besser dem Großteil der deutschen Bevölkerung in jahrzehntelanger systematischer Feinarbeit und geistiger Verblödung ausgetrieben hat, nämlich den Nationalstolz, unsere Herrschaften Politiker sind die besten Beispiele dafür.
:silly: ?
.... wir werden jetzt schon lange von den usa gesteuert. in 70 jahren sind wir diejenigen die auf knien laufen vor den amerikanern(wir inkl. aller länder die die rohölreserven nicht aufkauften );
Das tun wir schon (nicht wir persönlich, aber es wird getan)
Ausserdem ich hoffe, dass die USA nie untergehen, denn wenn das passiert, dann nehmen die uns hier mit.
Und ausserdem:
USA lässt nicht zu, dass irgendein Land mit ihrer Macht gleichzieht, deshalb bestehen die netten Jungs ja auf Prävention...
Nur mal so:
Es gab nur ein Land in der Geschichte der Menschheit die A-Bomben eingesetzt hat!
Wenigstens wirds ein strahlender Untergang und ich hab meine Steine mit denen ich dann schmeissen kann schon zur Seite gelegt (kann ja sein dass sie dann knapp werden, nich'?)
Crom
natürlich tun wir es jetzt schon.
@sehkuh ... ich glaube du hast nicht ganz.... was ich ausdrücken wollte.
egal
mfg Erbse
Webmaster
09-11-2004, 17:04
naja, patriotismus is bei uns in der BRD eh nicht so hoch im kurs, aus historisch verständlichen gründen.
eine anpack mentalität wäre mir da viel lieber anstatt das zahlreiche gejammer ... aber das ist wohl wunsch denken.
Naja, Webmaster, zum Thema Patriotismus muß ich Seekuh schon teilweise recht geben.
Erst kürzlich in einer Sendung wieder gesehen, wos auch um die US-Wahl ging. Da war so ein Experte ausn USA da, der konnte zwar ziemlich gut deutsch, hat aber teilweise vom Präsidenten als "Führer der Nation" oder einfach nur "Führer" gesprochen. Als er irgendwann gemerkt hat, daß alle komisch kucken, hat er dann zerknirscht gemeint, er habe vergessen, daß man "Führer" in Deutschland nicht mehr sagen darf. Danach sagte er dann immer einfach Leader, als ob aus der Benutzung des englischen Begriffs inhaltlich etwas anderes werden würde.
Wie bescheuert ist das?
Erinnert mich an den Film Schindlers Liste, wo Schindler und Stern sich über "Sonderbehandlungen" unterhalten und Schindler fragt "Müssen wir denn eine ganz neue Sprache erfinden?"
Es ist einfach Blödsinn, wenn mann bei jeder noch so blöden und unpassenden Gelegenheit (z.B. nur weil einer mal "Führer" sagt) mit diesem Nazi-Mist angefeindet wird.
Deutschlands Vergangenheit ist ein wenig mehr als 33-45, und man muß sich weiß Gott nicht für alles schämen. Das blöde ist, wenn man sowas sagt, wird man sofort als Nazi hingestellt, und man würde alles schönreden/verdrängen wollen und ähnlicher Dünnpfiff. Davon redet keiner. Bloß, wenn einem dieses ewige Nazi-Geschwätz im Tagestakt um die Ohren gehauen wird, kann man es irgendwann auch nicht mehr hören und ignoriert es komplett. Kann auch nicht der Sinn der Sache sein, oder?
Deshalb fände auch ich etwas mehr Patriotismus nicht falsch. Du sprichst von Anpackmentalität Webmaster, aber wie soll die entstehen wenn man der Meinung ist das eigene Land wäre sowieso einfach nur Schei**?
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