View Full Version : [de] Kaffeekränzchen
LittleFreak
21-06-2006, 13:45
hey robi, lange nicht gesehen. jetzt lass mal'n kopf nicht hängen. =D
ich bin doch auch super drauf obwohl ich mir so ziemlich alles versaut hab. :silly:
hier ists.. verdammt heiß. aber hitzefrei gibts wieder keins.>.< war ja klar.
penelope
21-06-2006, 15:34
Nen Wirbelsturm vielleicht?
Angryminer
Musst du wohl oder übel warten bis Anno 1701 ersteint!:lol:
Angryminer
21-06-2006, 15:47
Da stell ich Naturkatastrophen eh aus! :wink:
Außerdem bin ich der Meinung, dass die einzigen Menschen die Mitleid verdiehnt haben die Menschen sind, die nicht über ihr Leid klagen. Denn die einzigen die unser Mitgefühl verdiehnt haben sind die jenigen die zu sehr damit beschäftigt sind ihre Situation zu verbessern und garkeine Zeit haben sich über ihr eigenes Unglück auszulassen.
Angryminer
LittleFreak
21-06-2006, 15:52
weise worte.
Robitoby
22-06-2006, 16:02
Na dann mal viel Spaß, Angryminer, wenn du versuchst, deine Situation zu verbessern, wenns nicht mehr von dir abhängt.........funktioniert unheimlich gut, sag ich dir............................................... ......................
Angryminer
22-06-2006, 16:50
Die eigene Situation hängt immer von einem selbst ab. Man selbst war es der den Grundstein gelegt hat, der einen in diese Situation gebracht hat, nur man selbst kann derjenige sein der einen wieder heraus bringen kann.
Immer wieder versuchen Menschen ihre eigenen Fehler zu überdecken indem sie sich einreden sie wären nicht an ihrem Unglück schuld. Das ist eine reine Überreaktion aufgrund der Unfähigkeit mit seinen eigenen Fehlern zu leben und daher ultimativ ledigleich ein Folge mangelnder Selbsteinschätzung.
Es ist naiv zu hoffen, dass andere Menschen aus reiner Gutmütigkeit das eigene Schicksal verbessern würden, wo man doch schon zu unfähig war seine eigenen Geschicke zu lenken und daher keine (soziale) Gegenleistung anzubieten hat.
Jede Art der Behauptung man sei an seinem eigenen Schicksal nicht beteiligt ist im günstigsten Falle eine Kapitulation vor den hohen Anforderungen der Umgebung. Wir leben in keinem Märchenland wo ohne eigene Beteiligung gute Dinge passieren. Hier werden keine Bauernmädchen zu Prinzessinen weil irgendein Märchenprinz sie mitnimmt.
Angryminer
Moryarity
22-06-2006, 17:57
Nun ja..so kras würde ich es auch nicht sehen.....
Es ist zwar richtig, dass niemand behaupten kann, an seinem eigenen Schicksal nicht beteiligt zu sein und dass man nicht von Außenstehenden erwarten kann, dass sie einem "gute Dinge" tun...daraus aber den Umkehrschluss zu ziehen, dass man an seinem Schicksal immer selnbst Schild ist und die Verantwortung für die schlechten Dinge trägt, die einem passieren, ist auch nicht richtig...
das wäre schließlich als würde man auf die Aussage "Alle Schafe sind weiß", den Umkehrschluss anwenden: "alle Schafe sind schwrz"...dem ist ja nun nicht so...wenn schon wäre es "Nicht alle Schafe sind weiß"....wenn ich morgen von einem betrunkenen Autofahrer überfahren werde und im Rollstuhl lande, trage ich ja wohl nicht selbst die Schuld an meinem Schicksal.....
Natürlich gibt es auch Fälle, in denen die Leute an ihrem Unglück - sagen wir mal- nicht unbeteiligt ward vergeblich darauf hoffen, dass jemand andere sie daraus befreit..aber verallgemeinern kann man das so nicht....schließlih gibt es für solche Fälle ein schönes Zitat: "Liebe mich, wenn ich es am wenigsen veridne, denn dann brauche ich es am meisten!"
Angryminer
22-06-2006, 18:13
....wenn ich morgen von einem betrunkenen Autofahrer überfahren werde und im Rollstuhl lande, trage ich ja wohl nicht selbst die Schuld an meinem Schicksal.....Ich sagte nicht, dass einem nur Dinge passieren, die man selbst beeinflussen kann. Ich sagte wie es falsch bzw richtig sei darauf zu reagieren.
Es geht mir darum, dass jeder dem irgendetwas passiert und anschließend sagt "Mir geht es schlecht!" daran Schuld ist, dass es ihm schlecht geht. Es geht mir darum, dass es falsch ist sein Schicksal, seine Situation, als unveränderlich, als ultimativ schlecht, als unverbesserlich zu betrachten. In jedem Moment müssen die Augen nach vorne gerichtet sein, man braucht die Entschlossenheit seine Situation zu verbessern.
Wenn man nichts tut, wird sich die eigene Situation nicht verbessern. Wehleidigen Menschen wird es nie gut gehen, weil sie sich nie dazu entschließen ihre eigene Zukunft anzupacken. Sie werden ewig in Selbstmitleid ertrinken und andere für ihre eigene Unfähigkeit schuldig machen.
Ich springe nochmal auf dein Rollstuhl-Beispiel auf: Ob du im Rollstuhl sitzt oder nicht, mag nicht deine Schuld sein, aber ob es dir deswegen gut oder schlecht geht liegt alleine in deiner Hand.
Angryminer
Robitoby
22-06-2006, 22:58
Na spitze, Angryminer. Wir sprechen uns nochmal, wenn du von einer Frau benutzt worden bist, was ernstes wolltest und sie dich von vorne bis hinten verarscht hat.........
Angryminer
23-06-2006, 08:45
Darüber machst du so ein langes Gesicht? Wie gewöhnlich. Schade, ich hatte etwas bedeutenderes erwartet.
Angryminer
LittleFreak
23-06-2006, 13:41
nun, ich kann nur aus eigener erfahrung sagen, dass angryminer recht hat. :silly:
Boah Leute ich geh gleich.
Natürlich hilft es nichts, sich selbst zu bemitleiden und drauf zu warten, dass andere das auch tun und es schon irgendwie richten werden. Aber trotzdem ist man auch auf andere angewiesen, und wenn es einer eh schon schwer hat und dann noch alles ******* läuft, kann man irgendwann nicht mehr erwarten, dass derjenige singend durch die Gegend tanzt, und alles ist supi.
Dass Robi trotzdem nicht völlig verzweifelt sieht man ja allein schon daran, dass er sich noch nicht von der Brücke gestürzt oder vor den Zug geworfen hat. (Untersteh dich!)
Moryarity
24-06-2006, 22:45
Ich finde auch langsam, dass es reicht! Das hier soll ein Ort zur Entspannung sein und kein Platz an dem jemandem, dem es schlecht geht auch noch "eins rein gewürgt" wird...
@Angryminer: Unabhängig davon, ob ich Dir zustimme oder nicht, finde ich, Du könntest Dich ein wenig feinfühliger verhalten :go: Jemandem, dem etwas schlimmes passiert ist, zu sagen, dass er selber Schuld ist, dass es ihm nicht wieder besser geht, hilft da nicht.....Trauerarbeit besteht eben aus mehreren Schritten, die alle Zeit brauchen und irgendwann ist der Punkt da, an dem man den Leuten, die sich nicht selbst wieder zusammen reißen können auch mal einen Denkanstoß geben muss...aber dieser Punkt kommt erst ziemlich am Ende.....also versuchen wir es erstmal mit "positiver Motivation" und Verständnis und geben Roby noch ein bisschen Zeit, seine "Schicksal" zu verarbeiten...
@Roby: Komm ja nicht auf die Idee, Karimas Alternativen in Erwägung zu ziehen, sonst komm ich persönlich und erzähl Dir was :biggrin: :lol:
RoadRunner
24-06-2006, 23:21
Na spitze, Angryminer. Wir sprechen uns nochmal, wenn du von einer Frau benutzt worden bist, was ernstes wolltest und sie dich von vorne bis hinten verarscht hat.........
Auf die Gefahr hin, Plattheiten zu verbreiten: Sei froh, daß Du das jetzt schon mitbekommen hast - und nicht erst in ein paar Jahren. Sowas ist Pech, ja. Und Anlaß zu Trauer, Wut, Verzweiflung.
Ich kenne jemanden, der hat mir vor kurzem seine Geschichte (ohne Details, so gut kennen wir uns nicht) erzählt: eine Frau kennengelernt, es war die ganz große Liebe. Sie haben sehr schnell geheiratet, so ungefähr nach drei Monaten. "Ich war mir so sicher - SO sicher!" - Tja, kurze Zeit später hatte sie einen anderen, sie ließ sich scheiden, er war um einige tausend Euro "erleichtert" und am Boden zerstört. (Vor lauter Wut ist er einen Marathon gelaufen, und zwar schneller als sein Widersacher - in einer Zeit, die für mich immer ein Traum bleiben wird...)
Was Angryminer vielleicht meint, ist nicht, daß Du an Deiner Situation selber schuld bist oder sie hättest verhindern oder ändern können. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Oder wie der Dichter sagt: Die einen schmiedet das Leben hart, die anderen weich. Jede Medaille hat zwei Seiten - auch wenn man die andere Seite nicht immer gleich sieht (mancher benötigt dafür Jahre, einige finden sie auch nie). Das Leben fließt, nichts bleibt so, wie es ist - und wer weiß, was aus Euch beiden geworden wäre, wenn es nicht jetzt schon geendet hätte.
Als ich so alt war wie Du, hatte ich mal ein Gedicht gefunden, das mich sehr berührt hat - obwohl ich normalerweise von Gedichten nicht so angetan bin. Vielleicht kannst Du ja auch etwas für Dich darin finden:
Hermann Hesse: Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
penelope
25-06-2006, 11:31
Dem ist absulut nichts mehr hinzuzufügen. Hesse hat schon immer gute Worte gesprochen bzw. geschrieben.
@Robby: Vertraue auf die Zeit - (so blöd und einfach das klingt) - die heilt alle Wunden auch wenn man glaubt diese eine Wunde wird nie heilen.
Angryminer
25-06-2006, 12:24
Natürlich benutze ich hier sehr harte Worte. Dem bin ich mir bewusst und ich weiß auch, dass ich damit im ersten Moment nicht auf Zustimmung treffen werde - einfach durch die Wucht der Aussage.
Aber durch eben diese Wucht kann ich mir sicher sein, dass der Leser vielleicht auch noch ein paar Stunden später die Worte im Kopf hat und dann versteht, was ich da eigentlich geschrieben habe.
Ich hätte alles auch in Zuckerwatte einpacken können, mit freundlichen Anmerkungen, etwas Wortwitz und Schleifchen oben drauf - aber das hätte nur dazu geführt, dass alle Aussagen darin vom Leser als ein einfaches "wird schon wieder :go: " verstanden werden.
Ich weiß, dass das oben alles recht böse, gemein und niederschmetternd aussah. Aber das ist auch der Effekt den ich erzielen wollte. Mitleid ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn nicht eher Salz in der Wunde (wie ich z.B. das immer empfunden habe). Die eigentliche Hilfe muss in Robis Kopf entstehen.
Angryminer
GEICO Gecko
25-06-2006, 14:55
Hallo Leute :cheers:
Gibts den das "alte" Forum noch? (In Schwarz/Orange)?
Willkommen, auch hier. ;)
Nein, das alte Forum gibt es leider nicht mehr. Es wurde im November 2004 geschlossen und die Anno 1602 und Technomage-Community ist hier her "umgezogen".
In diesem Thread wurde das damals etwas diskutiert: http://forum.sunflowers.de/showthread.php?t=2942
Noch ne Frage: Wie lange ist den deine TM-Seite schon down? Bestimmt schon über zwei Jahre, oder?
GEICO Gecko
25-06-2006, 15:14
Ich glaube schon länger... bestimmt 3 Jahre, habe aber vorhin auf einer alten CD noch ein Uralt Backup gefunden mit der Startseite http://forum.gamestar.de/gspinboard/images/smilies/cool.gif.
Ich habe mal in die Threads geschaut, aber leider sind die meisten von damals auch nicht mehr da (Moesha, Captn Bernd, VampireChrist, Odie, Melvin 17, DAGOMAR, Ewjena, Arion, Illuminator). Arbeiten den Michael Kleps, Bianca König und Jürgen Reußwig noch bei SUNFLOWERS?
Ja, da sieht man das du ein richtiges "Urgestein" der alten Community bist. Im alten Forum war ich "Checker", war aber auch erst ab März 2003 aktiv.
Nein, von den aufgezählten ist hier keiner mehr aktiv.. Nur Odie ist hier auch regestriert und hat auch ein paar mal gepostet. Moesha kannst du aber noch im wildebohne-Forum antreffen: http://www.wildebohne.de/index.php
Michael Kleps und Bianca König sind glaube ich auch nicht mehr bei Sunflowers, ich denke mal, dass sie mit der Auflösung des TM-Entwickler-Teams auch von Sunflowers gegangen sind.
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