View Full Version : [de] Kaffeekränzchen
Da die Bedeutung von Aussagen aber immer vom Kontext, in dem sie gemacht worden sind abhängig ist, kann man deine Aussage durchaus als Kritik verstehn.
Roboraptor
14-12-2006, 15:37
@ Angryminer
Ich hab dich doch grad gefragt ob ich gemeint bin, da hast du nur irgendwas mit nem Spiegel gefaselt :nono: Ich geb dir gleich nen Spiegel, aber über die Birne! :nono:
Angryminer
14-12-2006, 15:38
@Loctus:
Natürlich.
Ich formuliere meine Aussagen gerne so, dass sie nicht nur in einem spezifischen Fall Bedeutung haben.
Es hätte nichts gebracht zu schreiben "Ich ärgere mich gerade über einen Typen der mir per ICQ sein Leid klagt" - das wäre sinnlos gewesen da es nur für mich und vielleicht den armen Hecht im ICQ Bedeutung gehabt hätte. Statt dessen habe ich es allgemein formuliert um den Bedeutungshorizont der Aussage zu erweitern.
Angryminer
So, jetzt is aber mal gut hier, vertragt euch bitte wieder!
Roboraptor
14-12-2006, 15:42
Allgemeine Formulierungen sind schön und gut, aber diese Formulierung vorhin hab ich auf mich bezogen und das gefällt mir nicht :nono:
Moryarity
14-12-2006, 17:07
Vielleicht ist das Dein Problem..dass du alles auf Dich beziehst :wink:
Wie schon von Angry gesagt..den Spiegel hät sich jeder selbst vor :go:
penelope
14-12-2006, 17:18
[QUOTE=Angryminer
Das ist ein Grundsatzproblem mit unserer Beobachtungsgabe. Wir haben ein sehr detailiertes Bild von uns selbst, aber unser Bild von anderen ist nur sehr schemenhaft. Wir nehmen die Menschen in unserer Umgebung nur undeutlich wahr, weswegen wir sie für oberflächlich halten, und die Menschen in unserer Umgebung nehmen uns nur undeutlich wahr, weswegen sie uns für oberflächlich halten.
Die wichtige Feststellung ist, dass unsere Beobachtungen von anderen Menschen nie korrekt sind. Jeder Mensch hat noch Facetten die wir noch nicht kennen.
Wenn wir jemanden für oberflächlich halten liegt das einzig und alleine daran, dass wir selbst nicht bereit sind genauer hinzuschauen - anders gesagt - dass wir oberflächlich sind.
Und ein kleiner Stoß zu Roboraptor's Diskussion: Dein Problem sind nicht die anderen Menschen. Dein Problem ist deine Einstellung zu anderen Menschen. Ohne das ich es beabsichtigt habe, hat der obere Absatz dieses Beitrags durchaus auch für dich Relevanz.
Angryminer[/QUOTE]
für diese Feststellung --:hug: -- danke
--
*frischen Kaffee - Tee- heißen Kakao - Punsch und Kekse hinstell*
@all: Hab mal eine Frage an Euch. Mein Sohn muss sich für eine zweite Sprache entscheiden. Zur Wahl stehen LATEIN oder FRANZÖSISCH. Latein kann ich nicht beurteilen, da nie gelernt. Was meint ihr? Welche Vor- bzw. Nachteile gibt es jeweils. Danke für eure Antworten.
*extra großen Teller mit Keksen herricht*
Talarurus
14-12-2006, 17:28
ach je, ich bin den ganzen tag weg und das thema ist immernoch das gleiche *wieder geht*
Angryminer
14-12-2006, 17:30
Latein ist für die Katz.
Man lernt in Latein nichts. Man kann nach 7 Jahren Latein keinen lateinischen Text lesen. Denn das wird einem nicht beigeracht. Das Lernziel ist es nicht etwa Latein zu verstehen, sondern Vokabeln zu lernen und die Grammatik zu verstehen. Beides wird jedoch nicht in einen Kontext gebracht, der es erlauben würde das Wissen zu nutzen.
Allerdings ist Französisch eine Vergewaltigung menschlicher Sprechorgane die unter Strafe gestellt werden sollte. Französisch klingt einfach fürchterlich.
* Meine Meinung.
Angryminer
Talarurus
14-12-2006, 17:40
Latein ist wirklich für die Katz, wenn man mal irgendwo was in Latein sieht, holt man sich nen Buch und schaut nach.
Französisch ist nur schlimm, wenn mans falsch ausspricht (z.B. ich) :cheers:
penelope
14-12-2006, 17:40
@angry:Das was du über Franz. sagst trifft es auf den Punkt. ich konnte diese "Sprache" nie wirklich aussprechen, was meiner Professorin sicher Magen-und sonstige - Krämpfe verursacht hat. Aber was ist "leichter" - wie soll ich sagen - zu pauken. Es ist nämlich kein Sprachgenie. In Grammatik ist er ganz fix, aber dann ist Pause.
Ich muss dir voll und ganz zustimmen.
Ich habe Latein genommen, und es war die schlechteste Entscheidung, die ich in meinem (noch kurzen) Leben getroffen habe. Ich habe jetzt das 4. Jahr Latein und kann kaum was. Die Grammatik ist nicht das Problem, aber Vokabeln, die man im Sprachgebrauch dann gar nicht utzt zu lernen ist ziemlich schwer.
Also lieber Französisch.
Ist aber nur meine Meinung.
penelope
14-12-2006, 17:46
Ich glaube, ich war in meiner Fragestellung nicht präzise genug.
Er hat die Wahl zwischen Pest und Kolera, wenn man es so ausdrücken will.
Was ist also das KLEINERE Übel?
Meiner Meinung nach Französisch, so ist jedenfalls meine Einschätzung. Die Vokabeln kann man in Französisch jedenfalls besser lernen.
Also, Latein hab ich nie gehabt, aber französisch agb ich gehastt wie die Pest un dabei kann ichs aussprechen. :biggrin:
Tja, ich hab Latein, und ich hasse es auch wie die Pest, weil ich mir die Vokabeln nicht merken kann.
Odysseus
14-12-2006, 19:24
Ich hatte 7 Jahre Latein, und ohne Latein hätte ich bei dem, was ich mache, ein riesiges Problem...
Meiner Meinung liegt das auch an den zuständigen Leuten, die Latein unterrichten. Wie Angryminer sagte, es gibt welche, die nicht Latein vermitteln, sodass man Marc Aurel und Seneca ohne fremde Hilfe nicht lesen kann, wo man Grammatik und Vokabeln lernt, ohne zu verstehen.
Und dann gibt es die, welche es dir BEIBRINGEN.
Letztere Gruppe habe ich zum Glück in meinem Leben angetroffen.
Angryminer
14-12-2006, 19:27
Also ich habe noch nie im Leben einen Menschen getroffen, der einen lateinischen Satz hätte aufstellen köennen, abgesehen von drei Lateinlehrern.
Angryminer
Talarurus
14-12-2006, 19:28
Unsere Franz-Lehrerin versucht auch nur den Lehrplan schnell durchzukriegen und wenn die halbe Klasse nich mitkommt, isses ihr egal :nono:
Odysseus
14-12-2006, 19:28
Naja, besagte Herren unterrichteten auch Altgriechisch und haben Gedichte in diesen Sprachen verfasst.. :biggrin:
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